Polizei Bonn kontrolliert Winterreifen – 11 Autos mit gefährlicher Bereifung erwischt
Jakob BauerPolizei Bonn kontrolliert Winterreifen – 11 Autos mit gefährlicher Bereifung erwischt
Die Polizei in Bonn hat angesichts des Wintereinbruchs Kontrollen an Fahrzeugen durchgeführt. Dabei wurden 140 Autos überprüft – bei 11 davon waren die Reifen nicht wintertauglich. Die Aktion unterstreicht, wie wichtig die richtige Bereifung in den kalten Monaten ist.
Die Landesstraße L331 bei Königswinter-Ittenbach musste zeitweise wegen Glatteis gesperrt werden. Dies führte zu einer verstärkten Überprüfung der Wintervorbereitung der Autofahrer.
Nach der Straßenverkehrsordnung (StVO) sind Reifen für Eis, Schnee, Schneematsch, Frost oder Glätte vorgeschrieben. Sommerreifen verlieren bei Temperaturen unter 7 °C ihre Wirkung und verlängern den Bremsweg. Winter- oder Ganzjahresreifen verbessern dagegen die Bremsleistung in Notfällen.
Wintertaugliche Reifen, die mit dem Alpensymbol gekennzeichnet sind, sind von Oktober bis Ostern zugelassen. Ganzjahresreifen dürfen aufgrund einer Übergangsregelung noch bis Ende September 2024 genutzt werden. Wer mit falscher Bereifung erwischt wird, muss mit einem Bußgeld von 60 Euro rechnen. Kommt es wegen ungeeigneter Reifen zu einem Unfall, steigt das Bußgeld auf 120 Euro, und es gibt zusätzlich einen Punkt im Fahreignungsregister in Flensburg.
Bei den Kontrollen in Bonn wurden mehrere Verstöße festgestellt. Die Geldstrafen und möglichen Punkte sollen die Einhaltung der Vorschriften durchsetzen. Die richtige Bereifung verringert Risiken und hilft, Unfälle bei winterlichen Bedingungen zu vermeiden.
