17 April 2026, 04:15

Rechtsextreme Gewalt in Essen-Kray: Vier Verletzte nach Bus-Attacke

Plakat zeigt eine gewalttätige Konfrontation zwischen Randalierern und Miliz in New York City, mit Menschen auf dem Boden, die Waffen halten, Gebäuden im Hintergrund und Rauch, der aus ihnen aufsteigt, sowie dem Text "New York - Der Kampf zwischen Randalierern und Miliz" unten.

Rechtsextreme Gewalt in Essen-Kray: Vier Verletzte nach Bus-Attacke

Gewalttätige Auseinandersetzung in Essen-Kray nach rechtsextremen Versammlungen

Am Freitagabend kam es in einem Bus in Essen-Kray zu einer gewaltsamen Konfrontation, nachdem sich zuvor rechtsextreme Gruppen in dem Stadtteil versammelt hatten. Vier Menschen erlitten leichte Verletzungen, als eine Gruppe ehemaliger Teilnehmer einer Kundgebung Gegenprotestierende angriff. Die Polizei hat inzwischen 19 Tatverdächtige im Zusammenhang mit dem Überfall identifiziert.

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Der Vorfall begann, als sich am 8. August in Essen-Kray mehrere rechtsextreme Treffen abspielten. Als die Teilnehmer die Veranstaltung verließen, entbrannte an der Haltestelle Kiwittstraße ein Wortgefecht in einem Bus, das schnell in handgreifliche Auseinandersetzungen eskalierte. Dabei wurden vier Personen leicht verletzt.

Überwachungsaufnahmen zeigten später, wie die Verdächtigen vor dem Angriff in den Bus stiegen. Nach der Attacke floh die Gruppe vom Tatort. Die Beamten reagierten umgehend und konnten 19 Personen – 16 Männer und 3 Frauen – im Alter zwischen 13 und 45 Jahren ermitteln, darunter sieben Minderjährige.

Polizeipräsident Andreas Stüve verurteilte die Gewalt scharf und betonte, dass Rechtsextremisten in der Stadt keinen Platz hätten. Er bestätigte, dass die Verantwortlichen zur vollen Rechenschaft gezogen würden. Für weitere Auskünfte steht die Pressestelle der Polizei Essen/Mülheim an der Ruhr zur Verfügung.

Die Ermittlungen dauern an, während die Behörden darauf hinarbeiten, dass alle Beteiligten für ihre Taten zur Verantwortung gezogen werden. Der Angriff löste scharfe Verurteilungen seitens der lokalen Behörden aus, die ihre Entschlossenheit bekräftigten, solche Vorfälle künftig zu verhindern. Zeugen oder Personen mit weiteren Hinweisen werden gebeten, sich an die Polizeipressestelle zu wenden.

Quelle