"Richi"-Streit eskaliert: Familie Schönbächler stoppt Merchandise ohne Genehmigung
Johanna Albrecht"Richi"-Streit eskaliert: Familie Schönbächler stoppt Merchandise ohne Genehmigung
Ein viraler Spruch aus dem Schweizer Fernsehen hat eine juristische Auseinandersetzung um nicht autorisierte Merchandise-Artikel ausgelöst. Der Ausdruck "Richi", der durch Hermann Schönbächler bekannt wurde, tauchte in den Comedy-Soundboxen des Influencers Zeki auf – ohne Genehmigung. Die Familie Schönbächler fordert nun den Rückzug der Produkte und die Löschung des Memes.
Der Streit begann, als Zeki die "Richi"-Zeile in seine Soundboxen aufnahm und daraus einen Running Gag machte. Der ursprünglich aus einer Schweizer TV-Sendung stammende Spruch verbreitete sich rasant im Netz. Die Familie Schönbächler hatte der kommerziellen Nutzung jedoch nie zugestimmt.
Die E-Commerce-Plattformen Galaxus und Brack hatten die Artikel zunächst im Sortiment. Nach der Beschwerde der Familie zog Brack die Soundboxen zurück, während Galaxus eine überarbeitete Version weiterverkaufte. Zeki bestätigte unterdessen, den Spruch "Richi" in künftigen Produkten nicht mehr zu verwenden, um rechtliche Vorgaben einzuhalten.
Die Familie Schönbächler bat zudem darum, den Hype um den Ausdruck zu beenden, und forderte Respekt sowie Privatsphäre für ihre Kinder. Sie betonte, von den nicht autorisierten Verkäufen kein Geld erhalten zu haben. Der Schweizer Sender SRF ergänzte, keine Nutzungsrechte für die Audio-Clips ohne Zustimmung der Familie erteilt zu haben.
Zeki verkauft zwar noch Restbestände der Soundboxen mit dem Meme, doch die neuen Versionen werden "Richi" nicht mehr enthalten. Der Fall zeigt die rechtlichen Risiken auf, die mit der Nutzung viraler Inhalte ohne Erlaubnis der Beteiligten verbunden sind.






