27 June 2026, 04:21

Rossmann stoppt Logistikzentrum in Lünen – 1.400 Jobs fallen weg

Stadt L"unen bedauert den R"ckzug von Rossmann - Pläne werden gemeinsam mit der Politik vorangetrieben

Rossmann stoppt Logistikzentrum in Lünen – 1.400 Jobs fallen weg

Rossmann zieht Pläne für Logistikzentrum in Lünen zurück

Die Drogeriekette Rossmann hat ihre Pläne zum Bau eines Logistikzentrums auf dem ehemaligen Steag-Industriegelände in Lünen zurückgezogen. Das Projekt hätte 1.400 Arbeitsplätze geschaffen. Die Entscheidung des Unternehmens sorgt bei lokalen Verantwortlichen für Enttäuschung.

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Ursprünglich wollte Rossmann das Gelände für sein neues Logistikdrehkreuz erschließen. Politische Diskussionen nach der Ankündigung hinterließen beim Unternehmen jedoch einen negativen Eindruck, wie es hieß – obwohl das Unternehmen die fachkundige und konstruktive Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung lobte. Das Unternehmen betonte, dass der Rückzug nicht auf Versäumnisse der örtlichen Behörden zurückzuführen sei.

Bürgermeisterin Martina Förster-Teutenberg zeigte sich frustriert über den Schritt. Zuvor hatte sie die großen Chancen des Steag-Geländes hervorgehoben, um Arbeitsplätze zu sichern, die Gewerbesteuereinnahmen zu steigern und die lokale Kaufkraft zu stärken. Der technische Beigeordnete Arnold Reeker bestätigte, dass die Entwicklungspläne für das Areal dennoch vorangetrieben würden.

Die Bürgermeisterin rief alle Fraktionen im Stadtrat auf, die Bemühungen zur Ansiedlung von Unternehmen auf dem Gelände zu unterstützen. Gleichzeitig wiesen Verantwortliche darauf hin, dass die nächsten Schritte im Bebauungsplan sorgfältig abgewogen werden müssten. Die Fertigstellung ist für Ende 2026 oder Anfang 2027 vorgesehen.

Mit dem Ausbleiben der Rossmann-Investition entfällt ein wichtiger potenzieller Arbeitgeber für das Steag-Gelände. Die Stadtspitze bleibt jedoch entschlossen, die Entwicklung des Gebiets voranzutreiben. Nun liegt der Fokus darauf, alternative wirtschaftliche Interessen zu gewinnen.

Quelle