Schulausschuss in Solingen: Betroffene Gemeinden bleiben ungehört – Fraktion fordert Nachbesserung
Jakob BauerSchulausschuss in Solingen: Betroffene Gemeinden bleiben ungehört – Fraktion fordert Nachbesserung
Iris Preuß-Buchholz, Vorsitzende ihrer Fraktion und bildungspolitische Sprecherin, hat eingeräumt, dass die Ratsfraktionen die Chance verpasst haben, eine Aussprache zu vereinbaren. Die betroffenen Schulgemeinden erhielten bei der jüngsten Sitzung des Schulausschusses keine Gelegenheit, sich zu äußern.
Preuß-Buchholz konnte aufgrund eines Terminüberschneidung nicht an der Sitzung teilnehmen. Als sie von dem Versäumnis erfuhr, zeigte sie sich überrascht, dass den Schulgemeinden keine Möglichkeit gegeben worden war, ihre Bedenken vorzutragen. Dies sei ungewöhnlich, da solche Aussprachen in Solingen gängige Praxis seien.
Sie betonte, wie wichtig es sei, die direkt Betroffenen anzuhören, bevor schwierige Entscheidungen getroffen würden. Ihre Fraktion plane nun, in der Junisitzung des Schulausschusses eine Aussprache zu beantragen. Ziel sei es, Vertretern der betroffenen Schulgemeinden das Wort zu erteilen.
Preuß-Buchholz ist der Ansicht, dass ein klares politisches Signal gesendet werden müsse, um die Situation zu bereinigen. Zudem seien persönliche Gespräche in Vorbereitung, um die Angelegenheit weiter zu erörtern.
Die für Juni vorgesehene Aussprache soll den Schulgemeinden die Möglichkeit geben, ihre Standpunkte darzulegen. Mit dem Vorstoß solle sichergestellt werden, dass ihre Anliegen berücksichtigt werden, bevor endgültige Beschlüsse gefasst werden. Auch persönliche Gespräche sollen zur Klärung der Frage beitragen.






