Schwerer Auffahrunfall auf der A1 löst kilometerlange Staus aus
Schwerer Unfall auf der A1 bei Burscheid und Wermelskirchen sorgt für massive Staus
Am Dienstagabend kam es auf der Autobahn A1 in Höhe von Burscheid und Wermelskirchen zu einem schweren Zusammenstoß, der zu erheblichen Verkehrsbehinderungen führte. Beteiligt waren ein Pkw und ein kleiner Transporter, bei dem zwei Fahrer verletzt wurden und mehrere Spuren blockiert waren.
Die Feuerwehr aus dem Burscheider Stadtzentrum erhielt um 19:44 Uhr den Notruf. Vor Ort stellten die Einsatzkräfte fest, dass der Transporter auf ein stehendes Fahrzeug in der rechten Spur aufgefahren war. Warum der Wagen angehalten hatte, blieb zunächst unklar.
Die Rettungskräfte leisteten beiden Fahrern Erste Hilfe, bevor sie von Notärzten übernommen wurden. Ein Fahrer erlitt schwere Verletzungen und musste ins Krankenhaus gebracht werden, der andere lehnte einen Transport ab. Die Feuerwehr sicherte die Unfallstelle ab, richtete eine Beleuchtung ein und band auslaufende Flüssigkeiten auf. Nach etwa einer Stunde übergaben sie die Einsatzstelle an die Polizei.
Die Autobahn musste in beide Richtungen gesperrt werden, was zu langen Staus führte. Feuerwehrsprecher Jens Knipper erklärte, dass die Einsatzkräfte gegen die Fahrtrichtung vorgegangen seien, um schneller zum Verletzten zu gelangen. Er kritisierte, dass Autofahrer keine Rettungsgasse gebildet hätten, was die Hilfsmaßnahmen deutlich verzögerte.
Die Behörden ermitteln nun zur Unfallursache. Knipper betonte, wie wichtig es sei, bei stockendem Verkehr sofort eine freie Gasse für Einsatzfahrzeuge zu schaffen – stehende Fahrzeuge würden Rettungskräften sonst den Durchgang unmöglich machen.
Der verletzte Fahrer wurde zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Die Sperrung der Autobahn führte zu erheblichen Behinderungen. Die Polizei hat die Ermittlungen zum Unfall übernommen. Knipper wiederholte seinen Appell an Autofahrer, künftig schneller Rettungsgassen zu bilden, um solche Verzögerungen zu vermeiden.
