01 April 2026, 00:44

Solingen steht vor tiefgreifendem Wandel: Wie die SPD Kirchen und Gemeinden unterstützt

Eine Luftaufnahme einer Stadt mit einer zentralen Kirche, umgeben von Gebäuden, Bäumen, Straßen, Fahrzeugen, Polen und Menschen, mit Text unten.

Solingen steht vor tiefgreifendem Wandel: Wie die SPD Kirchen und Gemeinden unterstützt

Die Solinger SPD hat eine Arbeitsgruppe ins Leben gerufen, um örtliche Kirchengemeinden bei der Bewältigung umfangreicher Veränderungen an Kirchengebäuden und Gemeinschaftszentren zu unterstützen. Der Schritt erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem der Evangelische Kirchenkreis Solingen einen langfristigen Plan erarbeitet, der bis 2035 das religiöse und soziale Gefüge der Stadt grundlegend verändern könnte.

Die Evangelische Kirche in Solingen hat ein Gebäudekonzept für das Jahr 2035 vorgelegt, das Kirchen und Gemeinschaftseinrichtungen in verschiedene Kategorien einteilt. Fünf zentrale Standorte – die Evangelische Stadtkirche Ohligs, die Walder Kirche, die Dorper Kirche, die Evangelische Kirche Gräfrath sowie die Gemeinschaftszentren in Höhscheid, in der Wittenbergstraße und in der Schützenstraße/Ritterstraße – sollen langfristig erhalten bleiben. Andere Einrichtungen hingegen stehen vor ungewissen Zukunftsperspektiven. Eine besondere Synodalversammlung am 14. März 2026 und die endgültigen Beschlüsse, die bis Ende 2027 erwartet werden, sollen Klarheit schaffen.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Die SPD-Arbeitsgruppe, die als Vermittlerin zwischen Kirche und Kommunalpolitik fungiert, traf sich erstmals mit breiter Beteiligung von Vertreterinnen und Vertretern sowohl der evangelischen als auch der katholischen Gemeinden. Florian Pinnow, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der SPD, betonte die zentrale Rolle der Kirchengemeinden für die Nachbarschaften, soziale Dienstleistungen und kulturelle Aktivitäten. Die Gruppe wird sich mit praktischen Herausforderungen befassen, etwa mit Bauvorschriften für die Umnutzung von Kirchengebäuden, und dabei auch die weiteren Auswirkungen auf soziale Netzwerke und das lokale Kulturleben berücksichtigen.

Eine kürzlich vom Evangelischen Kirchenkreis veranstaltete Informationsveranstaltung stieß auf großes Interesse und unterstrich die Bedeutung des Themas für die Bürgerinnen und Bürger. Die SPD hat ihre fortlaufende Unterstützung zugesagt und erkennt an, dass diese Entscheidungen das städtische Leben in Solingen über Jahre hinweg prägen werden.

Das Engagement der SPD zielt darauf ab, den Gemeinden in dieser Phase schwieriger Weichenstellungen Orientierung und Hilfe zu bieten. Da die endgültigen Beschlüsse bis Ende 2027 anstehen, wird die Arbeitsgruppe weiterhin mit religiösen wie politischen Akteurinnen und Akteuren im Dialog bleiben, um die praktischen und sozialen Folgen des langfristigen Kirchenplans zu bewältigen.

AKTUALISIERUNG

Church outlines 2035 plan amid financial challenges

The Evangelische Kirche's preliminary building strategy for 2035 was presented to 350 attendees at a recent event. This followed a seven-member working group appointed the previous year to address declining membership and projected halved finances by the 2030s. The church now plans to refine the draft concept based on feedback before final decisions in March 2026.