26 June 2026, 18:15

Sondervorführung zu Fritz Bauers Kampf für Gerechtigkeit in Solingen

30. Januar 2023: Film und Diskussion zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus

Sondervorführung zu Fritz Bauers Kampf für Gerechtigkeit in Solingen

Sondervorführung des Dokumentarfilms „Fritz Bauers Erbe: Gerechtigkeit verjährt nicht“am Montag, dem 30. Januar 2023, im Kulturzentrum Cobra in Solingen

Am Montag, dem 30. Januar 2023, findet im Kulturzentrum Cobra in Solingen eine Sondervorführung des Dokumentarfilms „Fritz Bauers Erbe: Gerechtigkeit verjährt nicht“ statt. Die Veranstaltung steht im Zeichen der Erinnerung an die Opfer des Holocaust und setzt sich mit der Aufarbeitung der NS-Verbrechen auseinander. Beginn ist um 19:00 Uhr, im Anschluss folgt eine Podiumsdiskussion.

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Der Film beleuchtet den langjährigen Kampf um Gerechtigkeit für die Opfer der NS-Konzentrationslager – von den Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg bis heute. Im Mittelpunkt steht Fritz Bauer, der als Frankfurter Generalstaatsanwalt 1963 als Erster NS-Täter in einem deutschen Gericht als Gehilfen des Mordes anklagte. Sein juristisches Vorgehen prägte die moderne deutsche Rechtsprechung und wirkt bis in aktuelle Prozesse nach.

Veranstalter sind die Evangelische Kirche in Solingen und das Max-Leven-Zentrum im Rahmen des bundesweiten Gedenktags für die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar. Unterstützt wird die Vorführung vom Bundesprogramm „Demokratie leben!“, das vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert wird.

Nach dem Film diskutiert eine Expertenrunde über die juristische Aufarbeitung von Verbrechen, die in Solingen begangen wurden. Zudem wird der Dokumentarfilm im Februar in einer begrenzten Kinoauswertung bundesweit zu sehen sein.

Die Veranstaltung bietet Einblicke in die anhaltende juristische und historische Auseinandersetzung mit den NS-Verbrechen. Gleichzeitig lädt sie zur öffentlichen Reflexion über das Erbe Fritz Bauers und die fortwährende Suche nach Gerechtigkeit ein. Die Kinopremiere im Februar ermöglicht es einem größeren Publikum, sich mit den Erkenntnissen des Films auseinanderzusetzen.

Quelle