SPD-Politiker diskutieren mit Bürgern über Demokratie und Jugendbeteiligung in NRW
Johanna AlbrechtSPD-Politiker diskutieren mit Bürgern über Demokratie und Jugendbeteiligung in NRW
Zwei Diskussionsveranstaltungen unter dem Titel „Lebendige Demokratie: Mach mit. Gestalte die Zukunft. Triff Entscheidungen“ fanden am 13. April in Remscheid und Solingen statt. An beiden Terminen nahmen die SPD-Politiker Ingo Schäfer und Kevin Kühnert teil und diskutierten mit Bürgerinnen und Bürgern vor Ort über drängende Themen.
Die erste Veranstaltung wurde in der Gründerschmiede, dem Innovationszentrum in Remscheid, abgehalten. Im Mittelpunkt standen hier bürgerschaftliches Engagement sowie der Vorschlag, das Wahlalter auf 16 Jahre zu senken.
In Solingen trafen sich rund 80 Personen im Proberaum der AWO Monkeys. Die Debatten drehten sich um Jugendpolitik, den Atomausstieg, Rentenreformen und die Absicherung von Kindergeld. Vertreter der Solinger Jugendhilfe und des Jugendrats wiesen zudem auf chronischen Personalmangel und Finanzierungslücken hin.
Themen, die in beiden Veranstaltungen aufgegriffen wurden, umfassten unter anderem einen Schuldenbefreiungsfonds für hochverschuldete Kommunen, Klimaschutz, Herausforderungen auf dem Arbeitsmarkt sowie die Rolle von künstlicher Intelligenz in der Politik. Ingo Schäfer forderte dringendes Handeln beim Schuldenbefreiungsfonds, während Kevin Kühnert betonte, die SPD gebe ihren Mitgliedern eine stärkere Stimme als jede andere Partei. Als Beispiel für mehr Teilhabe nannte er ein Jugendparlament mit dem Recht, Anträge in der Kommunalpolitik einzubringen.
Ingo Schäfer bezeichnete die Veranstaltungen im Nachhinein als „zwei durchweg gelungene“ Beispiele für Politik in ihrer besten Form: dynamisch und nah an den Menschen. Die Diskussionen zeigten sowohl lokale Anliegen als auch übergeordnete politische Debatten auf – mit klaren Forderungen nach Reformen und mehr bürgerschaftlicher Mitwirkung.
