18 April 2026, 16:17

Stefan Raabs RTL-Comeback floppt – Millioneninvestition ohne Erfolg

Zwei Männer in schwarzen Blazern, Hemden und Krawatten sitzen an einem Tisch mit Mikrofonen, in ein Gespräch vor einem TV-Bildschirm und einem blauen Hintergrund vertieft.

Stefan Raabs RTL-Comeback floppt – Millioneninvestition ohne Erfolg

Stefan Raabs Rückkehr zu RTL sollte den Streamingdienst RTL+ beflügeln. Der Sender investierte massiv in seine Formate – in der Hoffnung, damit neue Abonnenten zu gewinnen. Doch nach enttäuschenden Quoten und sinkenden Werbeeinnahmen stellt sich zunehmend die Frage, welche Auswirkungen der Deal auf das Unternehmen hat.

Raabs erstes Projekt, "Hier gewinnst du keine Million", startete zwar mit einem deutlichen Zuwachs an Abonnements. Doch die Einschaltquoten fielen bald ab, besonders bei jüngeren Zuschauern. RTL verlegte die Show schließlich ins klassische Fernsehen, bevor sie komplett eingestellt wurde.

Auch seine zweite Sendung, "Die Stefan Raab Show", konnte nicht an die Erfolge seiner früheren Formate anknüpfen. Kritiker – darunter RTLs Programmchefin Inga Leschek – bemängelten, dass das hybride Konzept von "Hier gewinnst du keine Million" schwer zu vermarkten sei. Trotzdem hatte RTL Raabs Produktionsfirma ein Mindestvolumen von 90 Millionen Euro für die Produktion garantiert.

Der YouTuber Klengan behauptete kürzlich, schwache Werbeeinnahmen durch Raabs Shows hätten zu Stellenstreichungen oder nicht verlängerten Verträgen bei RTL geführt. Zwar bestätigte ein RTL-Mitarbeiter interne Spannungen wegen der hohen Kosten und der schwachen Performance des Entertainers, offiziell bestreitet der Sender jedoch jeden Zusammenhang zwischen den Entlassungen und Raabs Formaten. Leschek hatte zuvor prognostiziert, Raabs Rückkehr werde die Abonnements antreiben – doch die Ergebnisse blieben bisher hinter den Erwartungen zurück.

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RTLs Wette auf Stefan Raab sollte die Streamingplattform und die Werbeeinnahmen stärken. Stattdessen enttäuschten seine Shows, was Sorgen über die finanziellen Folgen des Deals aufkommen lässt. Nun steht das Unternehmen unter internem Druck, während es die Zukunft seiner Content-Strategie überdenkt.

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