Streit um Schutz des Wupper-Wehrs: CDU und SPD uneinig über Maßnahmen in Wipperkotten
Tim BöhmStreit um Schutz des Wupper-Wehrs: CDU und SPD uneinig über Maßnahmen in Wipperkotten
Das historische Wupper-Wehr in Wipperkotten steht im Mittelpunkt einer politischen Debatte in der Stadt. Sowohl CDU als auch SPD sind sich einig, dass der Standort und die umliegende Natur geschützt werden müssen. Doch wie dieses Ziel erreicht werden soll, darüber gehen die Meinungen der beiden Parteien deutlich auseinander.
Die SPD hat einen Antrag eingebracht, der strengere Maßnahmen zum Schutz des Wehres fordert. Dazu gehören der Einsatz größerer Polizeieinheiten und zusätzliche Sicherheitsvorkehrungen. Die CDU kritisiert diese Pläne als überzogen und unrealistisch.
Nina Wacker, Sprecherin der CDU-Fraktion, argumentiert, dass der SPD-Antrag in keinem angemessenen Verhältnis stehe. Eine rund um die Uhr Überwachung sei nicht umsetzbar, so Wacker. Stattdessen setzt sich die CDU für verstärkte Streifen und Aufklärungskampagnen ein, um Vandalismus und Beschädigungen vorzubeugen.
Die Partei hat zudem die Stadtverwaltung aufgefordert, eine offizielle Bewertung des SPD-Antrags vorzunehmen. Die CDU wird den Vorschlag in seiner aktuellen Form ablehnen, bleibt aber offen für einen realistischen Kompromiss. Wacker äußerte die Hoffnung, dass beide Seiten sich auf ausgewogene Schutzmaßnahmen einigen könnten – ohne über das Ziel hinauszuschießen.
In der vorliegenden Fassung wird die CDU den SPD-Antrag nicht unterstützen. Dennoch teilen beide Parteien das gemeinsame Ziel, das Wupper-Wehr zu erhalten. Ob es künftig eine Einigung gibt, hängt davon ab, ob ein Mittelweg zwischen verstärkter Sicherheit und praktischen Grenzen gefunden werden kann.






