Vierstündige Rettungsaktion: 70-Jähriger im Königsforst wiedergefunden
Jakob BauerVierstündige Rettungsaktion: 70-Jähriger im Königsforst wiedergefunden
Ein 70-jähriger Mann wurde am Samstagabend aus dem Königsforst gerettet, nachdem er sich verlaufen hatte und den Notruf alarmierte. Die Feuerwehr Bergisch Gladbach leitete eine vierstündige Suchaktion ein, an der mehrere Teams und Kräfte beteiligt waren, um ihn sicher zu lokalisieren.
Der Vorfall begann, als der Mann die 112 wählte und mitteilte, er sei im Wald orientierungslos und leide unter Schwindel. Aufgrund seiner eingeschränkten Mobilität und einer Sprachbarriere gestaltete sich die Kommunikation mit den Rettungskräften schwierig.
Die Feuerwehr rückte umgehend aus, ortete sein Mobilfunksignal und setzte Einheiten ein, darunter ein Drohnenteam und zusätzliche Kräfte. Die Polizei unterstützte mit einem Spürhundeführer und einem Hubschrauber, doch dichter Baumbestand und das unwegsame Gelände schränkten die Wirksamkeit technischer Hilfsmittel ein.
Die Suche konzentrierte sich vor allem auf Fußstreifen und Fahrzeuge. Gegen 23:30 Uhr entdeckte schließlich eine Mannschaft der Wache 10 den Vermissten. Während der gesamten Operation hielten die Retter telefonischen Kontakt zu ihm, um die Suche zu lenken.
Bei der Auffindung wies der Mann leichte Unterkühlung auf, war jedoch schwach, aber ansprechbar. Er wurde zur weiteren Versorgung in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht.
Die Suchaktion endete nach vier Stunden koordinierter Bemühungen erfolgreich. Der Mann erhielt medizinische Behandlung, und es wurden keine weiteren Vorfälle in der Region gemeldet. Die Behörden bestätigten, dass im Königsforst keine weiteren Rettungseinsätze mit externen Kräften stattfanden.






