VW Logistics meistert Lieferkettenkrisen mit neuen Strategien und mehr Transparenz
Johanna AlbrechtVW Logistics meistert Lieferkettenkrisen mit neuen Strategien und mehr Transparenz
Volkswagen Group Logistics stärkt seine Operations mit weitreichenden Maßnahmen
Die Volkswagen Group Logistics hat bedeutende Schritte unternommen, um ihre Abläufe zu optimieren. Die Sparte baute ihre Dienstleistungen und Kapazitäten für die Routen zwischen Europa und Nordamerika aus. Gleichzeitig musste sie im vergangenen Jahr anhaltende Störungen in der Fahrzeugverteilung und den Lieferketten bewältigen.
2023 ging die Group Logistics gezielt gegen Engpässe vor: Fahrzeuge wurden vermehrt auf den Straßenverkehr verlagert, und die Kapazitäten für den direkten Lkw-Transport wurden erhöht. Mit Sonderflügen und zusätzlichen Lkw-Transporten aus China wurden Lieferkettenprobleme entschärft. Während des Halbleitermangels koordinierte das Team die Chip-Verteilung und setzte Steuerungskräfte in jeder Phase der Lieferkette ein.
Die Sparte bietet nun eine bessere Transparenz über die gesamte Tier-N-Lieferkette für kritische Komponenten. Zudem wurde die Prognosefähigkeit für die Kapazitätsplanung in der Fahrzeuglogistik verbessert. Simon Motter, Geschäftsführer der Group Logistics, lobte die Mitarbeiter für ihre Gelassenheit und Anpassungsfähigkeit in schwierigen Phasen.
Motters Ziel ist es, künftige logistische Herausforderungen präziser vorherzusagen und proaktiv zu lösen. Dazu gehört auch, die Durchlaufzeiten effizienter zu steuern, um die Bestände an Fertigfahrzeugen und das gebundene Kapital zu optimieren. Die umgesetzten Maßnahmen haben die Kapazitäten erweitert und die Planungsgenauigkeit erhöht. Trotz anhaltender Störungen in den Lieferketten gelingt es der Group Logistics, die Kontrolle zu stärken. Die Veränderungen sollen die Abläufe widerstandsfähiger und agiler machen.






