25 March 2026, 04:15

Wesels OB und DGB Niederrhein besprechen Arbeitsmarkt und Fachkräftemangel

Ein Blatt mit einer Zeichnung eines Mannes und einer Frau neben einem Eimer, darunter steht Text, der "Die wahre Gewerkschaft" lautet.

Wesels OB und DGB Niederrhein besprechen Arbeitsmarkt und Fachkräftemangel

Eine Delegation des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) Niederrhein traf sich am Freitag, dem 13. März 2026, mit Wesels Oberbürgermeister Rainer Benien im Rathaus. Im Mittelpunkt der Gespräche standen die Herausforderungen auf dem Arbeitsmarkt, das Wirtschaftswachstum sowie die Notwendigkeit einer engeren Zusammenarbeit zwischen Gewerkschaften und Kommunalpolitik.

Die von DGB-Geschäftsführerin Angelika Wagner geleitete Begegnung verlief in konstruktiver Atmosphäre. Beide Seiten vereinbarten, auch künftig in engem Austausch zu bleiben.

Die DGB-Vertreter brachten Bedenken hinsichtlich der Arbeitsqualität, der Tarifbindung sowie der wirtschaftlichen Belastungen für Beschäftigte vor. Besonders thematisiert wurden die steigenden Energiepreise, die Wohnungsnot und der Fachkräftemangel – vor allem in technischen Berufen.

Oberbürgermeister Benien betonte die Bedeutung der Zusammenarbeit zwischen Stadt, Unternehmen und Gewerkschaften. Er erkannte an, dass gemeinsame Anstrengungen nötig seien, um faire Arbeitsbedingungen und regionale Wirtschaftstabilität zu sichern.

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Der Arbeitsmarkt in Wesel hat seit 2023 eine leichte Erholung gezeigt: Die Arbeitslosigkeit sank von 8 auf etwa 6,5 Prozent zu Beginn des Jahres 2026. Treiber dieser Entwicklung sind vor allem die Branchen Logistik und verarbeitendes Gewerbe. Dennoch bleiben Herausforderungen durch Inflation und hohe Energiepreise bestehen.

Das Treffen markiert den Auftakt für eine fortlaufende Kooperation zwischen der Stadtverwaltung Wesel und den Gewerkschaften. Künftige Gespräche sollen sich auf die Lösung von Arbeitnehmeranliegen, die Stärkung der lokalen Wirtschaft und die Sicherung fairer Beschäftigungsbedingungen konzentrieren. Die Stadt will die jüngsten Fortschritte auf dem Arbeitsmarkt nutzen und gleichzeitig den anhaltenden wirtschaftlichen Druck bewältigen.

Quelle