23 March 2026, 12:17

1. FC Köln feuert Trainer Kwasniok – Wagner übernimmt in der Krise

Ein Füßballtrainer auf einem Feld mit überkreuzten Armen, der eine schwarze Jacke und Hose trägt, mit einem Zaun, Treppe und Wand im Hintergrund.

1. FC Köln feuert Trainer Kwasniok – Wagner übernimmt in der Krise

Der 1. FC Köln hat Cheftrainer Lukas Kwasniok nach einer enttäuschenden Serie von Ergebnissen entlassen. Die Entscheidung fiel nur wenige Stunden nach einem 3:3 im Derby gegen Borussia Mönchengladbach. René Wagner übernimmt nun interimistisch das Amt, während der Verein versucht, seine Leistungen zu stabilisieren.

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Die Umbrüche gehen weiter: Armin Reutershahn stößt als Wagners Assistent zum Team. Beide Personalentscheidungen unterstreichen die Dringlichkeit des Clubs, die sportliche Talfahrt zu stoppen.

Kwasnioks Abgang folgt auf Wochen der Frustration. Geschäftsführer Thomas Kessler begründete die Trennung mit der schwachen Form der Mannschaft und der unzureichenden Punkteausbeute – für den Vorstand blieb keine andere Wahl. Das 3:3 gegen Mönchengladbach, so spektakulär es auch war, reichte nicht aus, um Kwasniok im Amt zu halten.

René Wagner steigt sofort als Interimstrainer ein. Seine erste Aufgabe wird es sein, die angeschlagene Mannschaft zu festigen, die sich aktuell am Tabellenende bewegt. An seiner Seite bringt Armin Reutershahn umfangreiche Trainererfahrung mit. Der 50-Jährige arbeitete zuvor bei Borussia Dortmund und Hertha BSC und kennt den Profifußball aus erster Hand.

Reutershahns letzte Station in Dortmund umfasste eine Tätigkeit als Co-Trainer; Dokumente belegen seine Beteiligung an der Vereinsweihnachtsfeier im Dezember 2023. Sein Wechsel zum 1. FC Köln bedeutet eine rasche Rückkehr in die Bundesliga, wobei die genaue Dauer seines Engagements in Dortmund weiterhin unbestätigt bleibt.

Die Veränderungen beim 1. FC Köln zeigen den Willen der Verantwortlichen, die aktuelle Krise zu überwinden. Wagner und Reutershahn stehen nun vor der Herausforderung, kurzfristig die Ergebnisse zu verbessern. Parallel dazu wird im Hintergrund weiter nach einer dauerhaften Lösung für die Cheftrainerposition gesucht.

Quelle