04 April 2026, 00:44

1. FC Köln kassiert 98.500-Euro-Strafe nach Pyro-Chaos in Gladbach

Eine große Menge in einem Stadion hält Fahnen und Banner, mit Fackeln, die Rauch erzeugen, unter einer Decke mit Deckenlampen und Metallrahmen.

1. FC Köln kassiert 98.500-Euro-Strafe nach Pyro-Chaos in Gladbach

Der 1. FC Köln wurde vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) mit einer Strafe von 98.500 Euro belegt, nachdem Fans während eines jüngsten Bundesliga-Spiels Dutzende Pyrotechnik-Körper gezündet hatten. Der Vorfall führte zu einer kurzen Spielunterbrechung und zog disziplinarische Maßnahmen der Fußballbehörden nach sich.

Die Ausschreitungen begannen bereits vor, während und nach dem Auswärtsspiel des FC Köln bei Borussia Mönchengladbach. Anhänger zündeten 56 Bengalos und 30 Blitzlichtgeräte, wodurch Teile des Stadions von dichtem Rauch erfüllt wurden. In der Folge unterbrach der Schiedsrichter die Partie für zwei Minuten, bis sich die Sichtverhältnisse besserten.

Der DFB entschied, dass bis zu 32.800 Euro der Strafe in Sicherheitsverbesserungen oder Programme zur Gewaltprävention fließen können. Diese Maßnahme reiht sich in eine strengere Gangart gegen den Missbrauch von Pyrotechnik im deutschen Fußball ein.

Zwischen Februar 2024 und Februar 2026 verhängten die DFB-Sportgerichte gegen keinen anderen Bundesligaverein finanzielle Sanktionen für ähnliche Verstöße. Der Fall des 1. FC Köln bleibt damit in diesem Zeitraum ein Einzelfall.

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Der Verein muss nun nicht nur die Strafe begleichen, sondern auch Maßnahmen verstärken, um künftige Störungen zu verhindern. Ein Teil der Geldbuße könnte in Aufrüstungen fließen, die die Sicherheit an Spieltagen erhöhen sollen. Das Urteil des DFB unterstreicht die anhaltenden Bemühungen, Fehlverhalten von Fans im Profifußball einzudämmen.

AKTUALISIERUNG

1. FC Köln's Pyro Fine Revealed as €595,000 – Club Appeals Decision

New details confirm the DFB fine was €595,000, with €195,000 allocated to security. The match kick-off was delayed by six minutes due to smoke from pyrotechnics. The club has officially appealed the decision, calling the penalty excessive.