60 Jahre Leidenschaft: Wie ein Angelverein an der Niers Tradition bewahrt
Jakob Bauer60 Jahre Leidenschaft: Wie ein Angelverein an der Niers Tradition bewahrt
Ein kleiner Angelverein in Grefrath gedeiht seit fast sechs Jahrzehnten im Stillen
Seit 1964 pachtet der ASV Der lachende Bresen einen Teich an der Niers, zwischen Strufenhof und Bronkhorst gelegen. Die Gewässer beherbergen seit Langem Hechte, Aale und Zander – bei den 40 engagierten Mitgliedern des Vereins besonders beliebte Fischarten.
Rolf Born hat einen Großteil seines Lebens am Ufer dieses Teichs verbracht, seit seiner Jugend die Angel ausgeworfen. Seine Geduld und sein Können haben sich über die Jahre ausgezahlt: Er fing bereits Aale von über einem Meter Länge. Kürzlich ehrte ihn der Verein für seine Treue mit der Goldenen Verdienstnadel – ein Zeichen für 40 Jahre Mitgliedschaft.
Der Vorsitzende Norbert Hasselmann hofft nun auf neuen Zuwachs. Zwar pflegen die aktuellen 40 Angler sowohl das Gewässer als auch das umliegende Gelände, doch könnten neue Mitglieder helfen, die Tradition lebendig zu halten. Born hat im Laufe der Jahrzehnte viele Veränderungen bei der Angelausrüstung erlebt, doch der Teich selbst bleibt eine beständige Größe.
Wettkämpfe lenken nach wie vor den Blick auf die raubfischreichen Tiefen. Doch jenseits der Fänge steht für den Verein vor allem die gemeinsame Leidenschaft und die Verantwortung für das Land im Vordergrund, das sie seit den 1960er-Jahren hegen und pflegen.
Der ASV Der lachende Bresen führt seine ruhige Arbeit an der Niers fort. Mit langjährigen Mitgliedern wie Rolf Born und einem Vorsitzenden, der die Reihen erweitern möchte, liegt die Zukunft des Vereins sowohl in seiner Geschichte als auch in der Fähigkeit, Neulinge willkommen zu heißen. Der Teich, seine Fische und die Angler, die ihn pflegen, bleiben ein kleines, aber beständiges Stück der Grefrather Landschaft.
