700 Menschen fordern bei Kürden-Demo in Düren Freiheit für Kurdistan
Friedensdemo unter dem Motto "Freiheit für Kurdistan" in Düren
Am 28. Januar 2026 fand in Düren eine friedliche Kundgebung unter dem Motto "Freiheit für Kurdistan" statt. Rund 700 Demonstrantinnen und Demonstranten versammelten sich, um ihre Solidarität mit Nordsyrien zum Ausdruck zu bringen. Der Protestzug bewegte sich durch die Innenstadt, bevor er sich am Abend auflöste.
Die Demonstration begann am Kaiserplatz, wo sich die Teilnehmenden sammelten, ehe sie die vorab festgelegte Route entlangzogen. Die Polizei war mit einem starken Aufgebot vor Ort, um für Sicherheit zu sorgen und das Recht auf versammlungsfreie Meinungsäußerung zu schützen.
Zwei Vorfälle führten zu strafrechtlichen Ermittlungen: eine Beleidigung sowie ein versuchter Angriff. Trotz dieser Einzelerignisse verlief die Kundgebung geordnet und endete gegen 20:00 Uhr am Kaiserplatz ohne größere Störungen.
Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen kurdische politische Anliegen, wobei konkrete aktuelle Entwicklungen in Nordirak – wie Autonomiebestrebungen oder Spannungen mit türkischen oder syrischen Behörden – während der Demo nicht explizit thematisiert wurden.
Die Demonstration endete ruhig, ohne Meldungen über schwere Gewalt. Die Behörden bestätigten, dass die beiden Ermittlungsverfahren fortgeführt werden, während die Organisatorinnen und Organisatoren die Botschaft der Solidarität betonten. Die Kundgebung reiht sich ein in die Reihe kurdischer Proteste in Deutschland und lenkt die Aufmerksamkeit auf die anhaltenden regionalen Konflikte.
