19 February 2026, 08:51

73-Jähriger verliert 260.000 Euro an falschen Finanzberater in Troisdorf

Ein altes Aktienzertifikat mit einem Mann und einer Frau, auf dem der Name der Bank und das Ausstellungsdatum gedruckt sind.

73-Jähriger verliert 260.000 Euro an falschen Finanzberater in Troisdorf

Ein 73-jähriger Mann aus Troisdorf-Spich hat bei einem Anlagebetrug etwa 260.000 Euro verloren. Das Opfer wurde von einem Betrüger kontaktiert, der sich als Finanzberater ausgab und ihn dazu überredete, hohe Geldbeträge auf Konten in Deutschland und im Ausland zu überweisen.

Der Betrug begann im Oktober 2024, als der Mann ein Konto eröffnete – in dem Glauben, es handele sich um eine seriöse Geldanlage. Kurz darauf überzeugte der Täter ihn in Telefonaten und E-Mails, mehrfach größere Summen zu transferieren.

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Misstrauisch wurde das Opfer erst, als er seinen angeblichen Berater nicht mehr erreichen konnte. Als ihm klar wurde, dass er hereingelegt worden war, erstattete er Anzeige bei der Polizei.

Die Behörden haben keine genauen Zahlen veröffentlicht, wie viele Menschen in Deutschland 2024 Opfer ähnlicher Betrugsmaschen wurden. Allerdings deuten allgemeine Kriminalstatistiken auf einen Anstieg solcher Fälle hin.

Die Ermittlungen zu dem Betrug laufen noch. Die Polizei prüft die Überweisungen auf Konten im In- und Ausland. Der Fall zeigt, wie stark die Gefahr von Finanzbetrug durch gefälschte Anlageangebote in Deutschland zunimmt.