08 March 2026, 14:14

84-Jährige verliert 300.000 Euro an falsche Polizisten und Bankmitarbeiter

Eine Goldmünze mit der Aufschrift "Gut für 50 in Ware" auf einem weißen Hintergrund.

Polizeifake: Senior verliert 300.000 Euro - 84-Jährige verliert 300.000 Euro an falsche Polizisten und Bankmitarbeiter

Eine 84-jährige Frau aus Hilden bei Düsseldorf hat ihr gesamtes Erspartes verloren, nachdem sie Opfer eines raffinierten Betrugs wurde. Kriminelle, die sich als Polizisten, Staatsanwälte und Bankmitarbeiter ausgaben, brachten sie dazu, über mehrere Wochen hinweg rund 300.000 Euro zu überweisen. Der Betrug begann mit einem einzigen Anruf eines Mannes, der vorgab, Beamter zu sein.

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Die Täuschung nahm ihren Lauf, als die Frau einen Anruf von einem angeblichen Polizisten erhielt. Dieser forderte sie auf, ihr Geld abzuheben und aus "Sicherheitsgründen" in Gold umzuwandeln. Im Laufe der Zeit weiteten die Betrüger ihre Masche aus und gaben sich als Richter, Staatsanwälte und sogar Bankangestellte aus, um ihr Vertrauen zu gewinnen.

Das Opfer folgte wiederholt ihren Anweisungen in dem Glauben, ihr Vermögen zu schützen. Als sie schließlich erkannte, dass es sich um einen Betrug handelte, war ihr Erspartes bereits verschwunden.

Solche Fälle sind kein Einzelfall. Allein im Jahr 2024 verzeichneten deutsche Behörden etwa 1.200 bis 1.500 Betrugsfälle, bei denen sich Täter als falsche Polizisten oder Beamte ausgaben. Die genauen Zahlen schwanken, da die Meldungen im Laufe des Jahres noch aktualisiert werden.

Der Fall der Frau zeigt die wachsende Gefahr von Identitätsbetrug, der gezielt verletzliche Personen ins Visier nimmt. Die Behörden warnen die Bevölkerung, unerwartete Anrufe von angeblichen Beamten über unabhängige Kanäle zu überprüfen. Ohne solche Vorsichtsmaßnahmen riskieren weitere Menschen, beträchtliche Summen durch ähnliche Betrugsmaschen zu verlieren.

Quelle