Aachener Projekt stärkt junge Geflüchtete mit maßgeschneiderten Angeboten und Perspektiven
Johanna AlbrechtAachener Projekt stärkt junge Geflüchtete mit maßgeschneiderten Angeboten und Perspektiven
Das Projekt 'Jugendsozialarbeit mit jungen Geflüchteten' in Aachen unterstützt seit einem Jahrzehnt Jugendliche und junge Erwachsene mit Migrationshintergrund. Gefördert vom Landesverband Rheinland (LVR) und dem NRW-Ministerium, erhält es jährlich 97.000 Euro. Das Projekt bietet ein breites Spektrum an Angeboten, darunter ein Kernprogramm sowie spezielle Initiativen für junge Frauen und in den Ferien.
Zur Gewinnung von Teilnehmenden arbeitet das Projekt mit verschiedenen Einrichtungen zusammen, etwa Berufskollegs und Trägern der Jugendhilfe. Von Montag bis Donnerstag werden Deutschkurse, berufsorientierende Workshops und Berufsberatung angeboten. Zudem gibt es ein Nachmittagsprogramm speziell für junge Migrantinnen ab 15 Jahren, das einen geschützten Raum zum Austausch und zur Orientierung bietet.
In den Ferienkursen werden berufliche und sozialpädagogische Inhalte, Sprachförderung im Deutschen sowie Freizeitaktivitäten vermittelt. Das Projekt ist im Hochgrundhaus an der Lütticher Straße angesiedelt und richtet sich an junge Menschen zwischen 16 und 27 Jahren. Ziel ist es, durch individuelle Begleitung und praktische Erfahrungen Kompetenzen, Selbstvertrauen und Berufsperspektiven zu stärken. Kürzlich besuchte Josefine Paul, Ministerin für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen, das Projekt.
Das Aachener Projekt 'Jugendsozialarbeit mit jungen Geflüchteten', getragen von LVR und NRW-Ministerium, fördert junge Migrant:innen durch vielfältige Angebote. In Kooperation mit zahlreichen Partnern werden ein Kerncurriculum, Frauenfördermaßnahmen und Ferienkurse angeboten. Das Vorhaben soll die Teilnehmenden mit Fähigkeiten und Zuversicht für ihre Zukunft ausstatten.
