Aggressive Auseinandersetzung: Frau greift Polizisten in Gelsenkirchen an
Tim BöhmAggressive Auseinandersetzung: Frau greift Polizisten in Gelsenkirchen an
Am 4. Februar sorgte eine 39-jährige Frau aus Kamerun für einen Zwischenfall am Gelsenkirchener Hauptbahnhof. Die Polizei griff ein, nachdem die Frau in einem öffentlichen Bereich wiederholt laut geschrien hatte. Die Auseinandersetzung eskalierte, als sie sich den Beamten widersetzte und aggressiv wurde.
Der Vorfall begann, als die in Gelsenkirchen lebende Frau im Bahnhofshallenbereich anhaltend schrie. Beamte forderten sie auf, damit aufzuhören, doch sie weigerte sich. Sie bestand darauf, überall schreien zu dürfen, wo sie wolle.
Als die Polizei versuchte, sie zu fixieren, wehrte sie sich körperlich. Im Gerangel traf sie einen Beamten mit solcher Wucht in den Bauch, dass dieser verletzt wurde. Der verletzte Polizist musste seinen Dienst vorzeitig beenden.
Ein Atemalkoholtest ergab, dass sie mit 0,0 Promille nüchtern war. Nach der Bearbeitung des Falls erteilte die Polizei der Frau ein Hausverbot für das Bahnhofsgelände, bevor sie entlassen wurde. Die Polizei hat inzwischen Ermittlungen gegen sie eingeleitet.
Der Frau drohen nun mögliche Anklagen wegen Körperverletzung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte. Über den Zustand des verletzten Beamten ist lediglich bekannt, dass er seinen Dienst vorzeitig beenden musste. Die Polizei hat bisher keine weiteren öffentlichen Stellungnahmen zum Vorfall abgegeben.
