15 December 2025, 00:27

Älteste Apotheke Freckenhorsts schließt – zu viele Hürden für Nachfolger

Eine Apotheke mit einem vor ihr geparkten Auto und einem Gebäude in der linken Ecke.

Älteste Apotheke Freckenhorsts schließt – zu viele Hürden für Nachfolger

Überschrift: Inhaberin schließt Apotheke: „Zu viele Auflagen für Nachfolger“

Vorspann: Die Schließungswelle bei örtlichen Apotheken macht auch vor traditionellen Einrichtungen nicht halt. Es fehlt an Nachfolgern, Personal und wirtschaftlicher Attraktivität. Die älteste Apotheke Freckenhorsts, die Kreuz-Apotheke, schließt am 31. Dezember ihre Pforten. „Das Geschäft ist für Nachfolger nicht rentabel. Zudem müssen zahlreiche Auflagen erfüllt und Sanierungen durchgeführt werden“, sagt Inhaberin Sabine Vettin.

Veröffentlichungsdatum: 14. Dezember 2025, 00:05 Uhr

Schlagwörter: Gesundheit & Wohlbefinden, Wirtschaft, Finanzen, Unternehmen

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Artikeltext: Die Kreuz-Apotheke in Freckenhorst, die älteste Apotheke des Ortes, wird am 31. Dezember 2025 endgültig ihre Türen schließen. Inhaberin Sabine Vettin, die das Geschäft 26 Jahre lang geführt hat, nannte finanzielle Schwierigkeiten und unerfüllte Sanierungsauflagen als Hauptgründe für die Schließung. Die Entscheidung spiegelt einen bundesweiten Trend wider: Allein in Nordrhein-Westfalen sollen bis Anfang 2026 mindestens 16 weitere Apotheken dichtmachen.

Die Kreuz-Apotheke versorgt seit 1954 die Bevölkerung und hat sich über sieben Jahrzehnte eine treue Kundschaft aufgebaut. Trotz der langen Tradition fand Vettin keinen Käufer, der bereit war, die Herausforderungen einer Modernisierung des Gebäudes zu übernehmen. Das Haus verfügt weder über barrierefreie Zugänge noch über eine sanierte Notdienst-Räumlichkeit, und es fehlen automatische Türen – Faktoren, die potenzielle Nachfolger abschreckten.

Die Schließung der Kreuz-Apotheke markiert das Ende einer Ära für die Freckenhorster Bürger. Ohne Nachfolger und angesichts wachsender wirtschaftlicher Belastungen unterstreicht der Fall die strukturellen Probleme, vor denen unabhängige Apotheken stehen. Der Trend zeigt keine Anzeichen einer Verlangsamung: In den kommenden Monaten werden voraussichtlich weitere traditionelle Apotheken in der Region schließen müssen.