Arminia Bielefeld feiert finanziellen Aufschwung und neue Führungskräfte
Tim BöhmArminia Bielefeld feiert finanziellen Aufschwung und neue Führungskräfte
Arminia Bielefeld markiert Wendepunkt in Führung und Finanzgesundheit
Nach Jahren des Kampfes verzeichnet Arminia Bielefeld nun einen Gewinn von über 2 Millionen Euro und eine wachsende Mitgliederbasis. Eine kürzliche Wahl brachte zudem neue Gesichter in den Vorstand des Vereins.
Der scheidende Präsident Rainer Schütte hielt eine emotionale Abschiedsrede, in der er auf die schwierigen Anfangsjahre seiner Amtszeit zurückblickte. Er räumte ein, dass einige Kritik berechtigt war, verurteilte jedoch scharf die persönlichen Beleidigungen und Drohungen, denen er während seiner Amtszeit ausgesetzt war.
Die finanzielle Lage des Vereins hat sich deutlich verbessert. In der Saison 2024/25 erwirtschaftete die Profifußballabteilung von Arminia Bielefeld einen Umsatz von über 40 Millionen Euro. Gleichzeitig konnte der Verein seine Schulden abbauen und einen Gewinn von etwas mehr als 2 Millionen Euro verbuchen. Auch die Mitgliederzahlen stiegen rasant – von etwa 15.000 auf nahezu 30.000 in nur eineinhalb Jahren.
Am 24. November 2025 wählte der Verein Rainer Kobusch zum neuen Präsidenten. Kobusch, ehemaliger Bankmanager mit internationaler Erfahrung und Ex-Schatzmeister von Arminia, bringt fundiertes Finanzwissen in die Position ein. Zudem stieg Kathrin Dahnke als Schatzmeisterin und zweite Vorsitzende in den Vorstand ein und sorgt damit für mehr Geschlechtervielfalt in der Vereinsführung.
Die Veränderungen fallen in eine Phase, in der Arminia Bielefeld seine Finanzen konsolidiert und seine Fangemeinde ausbaut. Mit der neuen Führung geht der Verein gestärkt aus einer Zeit hervor, die von Kritik, aber auch von Wachstum geprägt war. Nun gilt es, diesen positiven Kurs in den kommenden Spielzeiten beizubehalten.
