Bahnhof Ründeroth wird barrierefrei – doch zwei Übergänge fallen weg
Der Bahnhof Ründeroth in Engelskirchen steht vor einer umfassenden Modernisierung, um ihn vollständig bahn-frei zugänglich zu machen. Die deutsche bahn plant, den Zugang zum Mittelbahnsteig stufenlos zu gestalten und beendet damit eine jahrelange Belastung für Anwohner, die bisher Treppen überwinden mussten, um in die Züge zu gelangen. Im Rahmen des Projekts werden zudem zwei bahnübergänge dauerhaft geschlossen – darunter einer, der bisher manuell bedient wurde.
Die Bauarbeiten sind während der Sperrung der RB25-Linie vorgesehen, die von Ende März bis Anfang August andauert. Diese Planung zielt darauf ab, die Beeinträchtigungen für Fahrgäste während der Umbaumaßnahmen so gering wie möglich zu halten. Allerdings bleibt der genaue Zeitplan noch ungewiss, da er von der Verfügbarkeit der Auftragnehmer und der Auswahl geeigneter Bieter abhängt.
Lokale Politiker haben Bedenken geäußert, dass es zu weiteren bahnsperrungen kommen könnte, falls die bahnfreiheitsmaßnahmen nicht innerhalb dieses Bauzeitfensters abgeschlossen werden. Ihre Sorgen folgen einem Beschluss des Engelskirchener Rates, in dem die Vertreter eine intensivere Lobbyarbeit gefordert hatten, um die Umsetzung der Modernisierung zu sichern.
Sobald der Bahnhof bahnfrei ist, wird die deutsche bahn die beiden nahen bahnübergänge schließen – darunter auch den manuell bedienten, der im Zuge des Gesamtmodernisierungskonzepts entfällt.
Das Projekt beseitigt die Notwendigkeit für Fahrgäste, Treppen steigen zu müssen, und kommt damit langjährigen Forderungen aus der Bevölkerung nach. Werden die Arbeiten wie geplant abgeschlossen, profitieren alle Reisenden von einem reibungsloseren Zugang. Die Schließung der beiden Übergänge stellt zudem eine dauerhafte Veränderung der Bahnhofsinfrastruktur dar.
