Bayer Leverkusen erlebt 2:7-Debakel gegen PSG – und eine peinliche Halbzeit-Katastrophe
Jakob BauerBayer Leverkusen erlebt 2:7-Debakel gegen PSG – und eine peinliche Halbzeit-Katastrophe
Bayer Leverkusen kassiert vernichtende 2:7-Niederlage gegen Paris Saint-Germain in chaotischem Spiel
Die Mannschaft von Bayer Leverkusen erleidet eine demütigende 2:7-Schlappe gegen Paris Saint-Germain. Die deutsche Elf bricht nur sieben Minuten vor der Halbzeit zusammen und verwandelt ein 1:1-Unentschieden in ein 1:4-Rückstand. Trainer Kasper Hjulmand bezeichnet das Ergebnis als schmerzhaft und schwer zu verkraften.
Die Partie nimmt in den entscheidenden 387 Sekunden vor der Pause eine dramatische Wende. PSG nutzt die defensiven Schwächen von Bayer Leverkusen gnadenlos aus und erzielt drei schnelle Tore, die den Vorsprung ausbauen. Hjulmand bezeichnet diese Phase später als den ausschlaggebenden Moment des Spiels.
Einziger Lichtblick für die Hausherren ist Mittelfeldspieler Aleix García, der beide Treffer für sein Team erzielt. Nach dem Schlusspfiff entschuldigt er sich bei den Fans und nennt die Leistung inakzeptabel. Innenverteidiger Edmond Tapsoba pflichtet ihm bei und räumt ein, dass eigene Fehler zur hohen Niederlage führen.
Das Spiel ist zudem von zwei Platzverweisen geprägt: Robert Andrich (Deutschland) und Illia Zabarnyi (PSG) sehen in kurzem Abstand die Rote Karte. Als die Spieler den Platz verlassen, spielt der Stadion-DJ ironischerweise den Song Who Cares – ein passender Soundtrack zur gedrückten Stimmung.
Für Hjulmand ist es die erste Niederlage seit seinem Amtsantritt als Leverkusener Trainer. Er spricht von einem "harten Schlag", betont aber, das Team werde sich schnell neu sortieren.
Nun richtet sich der Fokus auf das Sonntagsspiel gegen Freiburg. Hjulmand macht klar: Die einzige mögliche Reaktion sei ein Sieg. Die Spieler müssen sich nach einem Abend, den sie selbst am liebsten vergessen würden, neu formieren.
