Bayern München kommt in DFB-Pokal-Viertelfinale trotz umstrittenen Abseitsentscheids weiter
Admin UserBayern München kommt in DFB-Pokal-Viertelfinale trotz umstrittenen Abseitsentscheids weiter
FC Bayern hat sich mit einem 4:1-Sieg gegen den 1. FC Köln für das Achtelfinale des DFB-Pokals qualifiziert. Das von Tobias Welz geleitete Spiel sah zwei schnelle Tore von Luis Díaz und Harry Kane, die die Partie drehten. Doch die Schiedsrichterleistung stand in der Kritik – insbesondere wegen einer übersehenen Abseitsstellung. Der ehemalige Unparteiische Manuel Gräfe äußerte sich deutlich abwertend über den Fehler. Der entscheidende Moment ereignete sich, als Konrad Laimers Schuss von Luis Díaz abgelenkt wurde, der sich zu diesem Zeitpunkt klar im Abseits befand. Trotz der offensichtlichen Regelwidrigheit zählte das Tor. Gräfe, der selbst langjährige Schiedsrichtererfahrung hat, bezeichnete den Patzer des Assistenten als "nicht akzeptabel" und wies die fehlende VAR-Unterstützung als Entschuldigung zurück. Vielmehr führte er den Fehler auf mangelnde Konzentration zurück. Im deutschen Pokal kommt der Videobeweis erst ab dem Achtelfinale zum Einsatz. Das bedeutet, dass solche entscheidenden Szenen allein im Ermessen der Feldschiedsrichter liegen. Der FC Bayern zieht nun in die nächste Runde ein, in der bei kniffligen Situationen auf die VAR-Hilfe zurückgegriffen werden kann. Mit dem Sieg gegen den 1. FC Köln marschiert der Rekordmeister ins DFB-Pokal-Achtelfinale – trotz der Kontroverse um die Schiedsrichterleistung. Für die Münchner bedeutet dies, dass sie in den kommenden Partien auf den Videobeweis zurückgreifen können. Die verpasste Abseitsentscheidung unterstreicht einmal mehr die Bedeutung des VAR im modernen Fußball.
