Bergisch Gladbach kämpft mit 600 Unterschriften gegen die AfD
Lokale Kampagne für AfD-Verbot in Bergisch Gladbach sammelt fast 600 Unterschriften
In Bergisch Gladbach hat eine lokale Initiative für ein Verbot der rechtsextremen AfD in den vergangenen zwei Wochen fast 600 Unterschriften gesammelt. Die Aktion ist Teil einer bundesweiten Bewegung, bei der bereits über zwei Millionen Menschen eine entsprechende Petition unterzeichnet haben. In der gesamten Region formieren sich nun Gruppen, um den öffentlichen Auftritt und den politischen Einfluss der Partei stärker herauszufordern.
Die Unterschriftensammlung in Bergisch Gladbach findet jeden Samstag von 10 bis 13 Uhr an einem Infostand in der Fußgängerzone statt. Unterstützung erhalten die Organisator:innen unter anderem von den "Omas gegen Rechts", was der Kampagne zusätzlichen Schwung verleiht.
Widerstand gegen AfD-Aschenmittwoch in Overath wächst Gleichzeitig regt sich Protest gegen die AfD-Veranstaltung "Populistischer Aschermittwoch" in Overath. Der "Aktionskreis für Demokratie und gegen Rechtsextremismus Rhein-Berg" ruft zu einer Kundgebung am 20. Februar um 17 Uhr auf dem Bahnhofsplatz auf. Auch das Bündnis "Bergisch Gladbach für Demokratie und Vielfalt" unterstützt die Demonstration und fordert die Bevölkerung auf, sichtbaren Widerstand zu zeigen.
Die Kreisorganisation der Linken schließt sich dem Aufruf an und appelliert an alle demokratischen Kräfte, sich gegen die extreme Rechte zu vereinen. Ihr Motto "Keinen Zentimeter den Faschisten" spiegelt die Dringlichkeit wider, die viele empfinden. Ähnliche Kampagnen laufen in Nordrhein-Westfalen und im Saarland, wo Bündnisse und Stadttouren für ein AfD-Verbot werben.
So kann man mitmachen Wer sich engagieren möchte, findet weitere Informationen unter www.gl-devi.de, auf Social Media unter @gl.de.vi sowie über die Plattformen nrw-appell-afd-verbot.de und weact.campact.de/p/nrwappell.
Die Aktion in Bergisch Gladbach ist Teil einer übergreifenden Bewegung in Deutschland, die den politischen Einfluss der AfD zurückdrängen will. Mit lokalen Kundgebungen, wöchentlichen Unterschriftensammlungen und der Unterstützung zivilgesellschaftlicher Gruppen bleibt der Druck auf die Verantwortlichen aufrechterhalten. Weitere Veranstaltungen und Petitionen sind geplant, während die Initiator:innen auf konkrete Maßnahmen drängen.
