Bergisch Gladbach ruft zur Mitgestaltung der Anti-Rassismus-Wochen 2026 auf
Johanna AlbrechtBergisch Gladbach ruft zur Mitgestaltung der Anti-Rassismus-Wochen 2026 auf
Aufruf zu den nächsten „Internationalen Wochen gegen Rassismus“ in GL
Ein breites Bündnis in Bergisch Gladbach positioniert sich gegen Rassismus und Ausgrenzung. Das Bündnis gegen Rassismus und für Vielfalt, das sich 2024 gegründet hat, vereint mittlerweile über 30 lokale Gruppen – von Sportvereinen bis hin zu Kirchen – mit dem Ziel, Verständnis und kulturellen Austausch zu fördern. Nun bereitet sich das Bündnis auf die Internationalen Wochen gegen Rassismus 2026 vor und lädt die Bürgerinnen und Bürger ein, das Programm aktiv mitzugestalten.
Das Bündnis wurde im vergangenen Jahr auf Initiative des Ausschusses für Chancengerechtigkeit und Integration der Stadt ins Leben gerufen, der zuvor als Integrationsrat bekannt war. Zu seinen Mitgliedern zählen unter anderem Dettlef Rockenberg vom Stadtsportverband sowie Vertreter des Stadtverbands Eine Welt und fast zwei Dutzend weiterer Organisationen, Parteien und Glaubensgemeinschaften. Ihr gemeinsames Anliegen ist klar: Rassismus entgegentreten, Bildung stärken und Brücken zwischen Kulturen bauen.
Die Internationalen Wochen gegen Rassismus 2026 bieten Bergisch Gladbach eine Plattform, um sich durch gemeinsames Handeln gegen Diskriminierung zu stellen. Bis zum 30. Januar können noch Vorschläge eingereicht werden – das Bündnis erhofft sich ein vielfältiges Programm, das die Buntheit der Stadt widerspiegelt. Der Erfolg der Kampagne hängt dabei maßgeblich von der breiten Beteiligung der Bevölkerung ab.
Das Motto – „100 % Menschenwürde. Gemeinsam gegen Rassismus und Rechtsextremismus“ – hat angesichts aktueller gesellschaftlicher Entwicklungen besondere Brisanz und soll ein deutliches Zeichen setzen.
