Beschwerdeflut gegen Deutsche Bahn und DHL: Behörden drohen mit Strafen
Johanna AlbrechtBeschwerdeflut gegen Deutsche Bahn und DHL: Behörden drohen mit Strafen
Beschwerden über die deutsche bahn und postbank sind in der ersten Jahreshälfte deutlich angestiegen. Die Regulierungsbehörden verzeichneten 22.981 Klagen – ein Anstieg von 13 Prozent im Vergleich zum gleichen Zeitraum des Vorjahres. Der überwiegende Teil, nämlich 89 Prozent, richtete sich gegen die deutsche bank und ihre dhl Sparte.
Die Bundesnetzagentur unter der Leitung von Klaus Müller hat die deutsche bahn abgemahnt. Sollte das Unternehmen die regulatorischen Vorgaben nicht erfüllen, drohen finanzielle Sanktionen. Müller äußerte sich auch zu den Plänen von dhl tracking, einige Filialen durch automatisierte Selbstbedienungsterminals zu ersetzen. Solche Änderungen seien nur zulässig, wenn das Unternehmen zuvor nachweise, dass es ernsthafte Anstrengungen unternommen habe, den Erhalt der physischen Standorte zu sichern.
Der deutliche Anstieg der Beschwerden unterstreicht die anhaltenden Herausforderungen für deutsche bahn und dhl in Deutschland. Die Aufsichtsbehörden beobachten genau, ob das Unternehmen die Servicevorgaben einhält. Gleichzeitig treibt das Unternehmen seine internationale Expansion voran – etwa mit Großprojekten wie dem neuen Logistikdrehkreuz in Saudi-Arabien.
