28 December 2025, 14:40

Betrugsskandal bei *Sauercrowd*: *WoW*-Streamer NoWay bricht Regeln im *Hardcore*-Modus

Eine Gruppe von Zuschauern schaut ein Spiel, wobei ein Mann in einem gestreiften Hemd und weißen Shorts in der unteren linken Ecke zu sehen ist.

Betrugsskandal bei *Sauercrowd*: *WoW*-Streamer NoWay bricht Regeln im *Hardcore*-Modus

Die deutsche World of Warcraft-Community verfolgt derzeit einen Betrugsskandal beim Sauercrowd-Streaming-Event. Der Streamer NoWay4U, besser bekannt als NoWay, wurde am ersten Tag mehrfach beim Brechen der Regeln ertappt. Der Vorfall hat unter den Zuschauern, die das Event verfolgten – bei dem Streamer Herausforderungen im Hardcore-Modus von World of Warcraft Classic meistern – eine hitzige Debatte ausgelöst.

NoWay, ein professioneller League-of-Legends-Spieler, nahm mit einer Gilde teil, die den Molten Core besiegen wollte. Sein erster Regelverstoß bestand darin, die Server-Instanzen zu wechseln, um von einem NPC-Händler eine Streitaxt zu kaufen. Da das Item auf seiner ursprünglichen Instanz ausverkauft war, war der Kauf nach den Event-Regeln unzulässig.

Später kämpfte er gegen den Elite-Gegner Hogger, während er erwartete, dass ein Begleiter ihn heilen würde – ein weiterer klarer Regelbruch. Als er damit konfrontiert wurde, weigerte sich NoWay, die Axt zu zerstören oder eine Strafe zu akzeptieren. Zudem zeigte er keinerlei Reue für sein Verhalten. Die Kontroverse verschärfte sich durch frühere Äußerungen des Streamers: Einige Zuschauer vermuten, dass sein Betrug ein Versuch war, seine Behauptung zu untermauern, World of Warcraft Classic sei für die "größten Versager der Spielegeschichte" konzipiert.

Unterdessen hat auch der Streamer Rezo Aufmerksamkeit erregt, der während des Events am 27. Dezember 2025 in Köln angegriffen wurde – allerdings steht er in keinem direkten Zusammenhang mit NoWays Verstößen.

Der Skandal hat Teile des Sauercrowd-Events überschattet, bei dem Fans eigentlich die Fortschritte der Streamer im Hardcore-Modus mitverfolgen wollten. NoWays wiederholte Regelbrüche und seine trotzig ablehnende Haltung stellen die Veranstalter und Teilnehmer nun vor die Frage, wie mit der Situation umgegangen werden soll. In der Community wird weiterhin diskutiert, ob künftig strengere Sanktionen bei Verstößen verhängt werden sollten.

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