27 March 2026, 16:16

Bielefelder Paar entgeht knapp Betrug mit gefälschter ETA-Website

Plakat mit Text und Logo, das versteckte Nebenkosten in Rechnungen als Kostenfaktor für Familien in Höhe von mehreren hundert Dollar monatlich angibt.

Bielefelder Paar entgeht knapp Betrug mit gefälschter ETA-Website

Ehepaar aus Bielefeld entgeht im März 2026 nur knapp einem Betrug durch gefälschte ETA-Bewilligungsseite

Ein Paar aus Bielefeld ist im März 2026 nur knapp einem finanziellen Verlust durch eine betrügerische Website für die elektronische Einreiseerlaubnis (ETA) entgangen. Nach der Eingabe ihrer persönlichen und Zahlungsdaten wurden sie misstrauisch, als die Gebühr auf 240 Euro stieg – weit über dem offiziellen Preis. Durch ihr schnelles Handeln konnten sie den Betrugsversuch noch rechtzeitig stoppen.

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Am 13. März 2026 suchte das Paar online nach einer Electronic Travel Authorisation (ETA), um in das Vereinigte Königreich zu reisen. Sie stießen auf eine scheinbar seriöse Website und begannen mit dem Antragsverfahren. Ohne zu ahnen, dass es sich um einen Betrug handelte, gaben sie ihre Namen, Adressen und Kreditkarteninformationen ein.

Erst bei der Zahlungsabwicklung wurde eine Gesamtgebühr von 240 Euro angezeigt – ein Warnsignal, da die offizielle ETA-Gebühr nur 18,50 Euro pro Person beträgt. Das Paar brach die Transaktion sofort ab, kontaktierte seine Bank, um die Karte sperren zu lassen, und erstattete online Anzeige bei der Polizei, um den Betrugsversuch zu dokumentieren.

Behörden warnen seit April 2025 vor solchen Betrugsmaschen. Die Verbraucherzentrale rät Reisenden, Websites vor der Eingabe sensibler Daten genau zu prüfen. Offizielle ETA-Anträge müssen ausschließlich über das Portal der britischen Regierung unter *gov.uk/eta* eingereicht werden. Zwar gibt es keine zentralen Aufzeichnungen darüber, wie viele ähnliche Fälle es 2025 in Deutschland gab, doch mindestens ein Vorfall wurde in Bielefeld gemeldet.

Durch ihre Vorsicht konnte das Paar einen finanziellen Schaden abwenden. Dennoch zeigt der Vorfall, wie groß die Gefahren durch betrügerische Reisewebsites nach wie vor sind. Polizei und Verbraucherschützer raten Reisenden weiterhin dringend, für ETA-Anträge ausschließlich die offiziellen Kanäle zu nutzen. Die Website der britischen Regierung bleibt die einzige autorisierte Plattform für solche Antragstellungen.

Quelle