Bielefelder verliert Geld durch raffinierten Phishing-Betrug mit falscher Bank-E-Mail
Johanna AlbrechtBielefelder verliert Geld durch raffinierten Phishing-Betrug mit falscher Bank-E-Mail
Bielefelder Bürger fällt auf Phishing-Betrug herein – am 16. Februar 2026
Ein Einwohner Bielefelds ist am Montag, dem 16. Februar 2026, Opfer eines Phishing-Betrugs geworden und hat dabei Geld verloren. Der Betrug begann mit einer gefälschten E-Mail, die vermeintlich von der Hausbank des Opfers stammte. Innerhalb weniger Tage gab das Opfer sensible Daten preis, woraufhin unautorisierte Abbuchungen erfolgten.
Der Betrug nahm seinen Lauf, als das Opfer eine E-Mail erhielt, die den Anschein erweckte, von der eigenen Bank zu stammen. Darin wurde es aufgefordert, persönliche Angaben zu bestätigen. Da die Nachricht vertrauenswürdig wirkte, klickte das Opfer auf den enthaltenen Link und gab Namen sowie Telefonnummer ein.
Am folgenden Tag erhielt das Opfer einen Anruf von einer Person, die sich als Bankmitarbeiter ausgab. Die Rufnummer entsprach sogar der echten Filialnummer, was den Anschein von Seriosität verstärkte. Der Betrüger behauptete daraufhin, es seien bereits Gelder vom Konto des Opfers abgebucht worden.
Um das "Problem" zu beheben, forderte der Betrüger Transaktionsnummern (TANs) an. Das Opfer gab zwei TANs am Telefon durch. Kurze Zeit später stellte es unautorisierte Abbuchungen fest und erstattete sowohl bei der Bank als auch bei der Polizei Anzeige.
Obwohl die Polizei keine genauen Zahlen zu ähnlichen Phishing-Fällen für die Jahre 2025 oder 2026 vorlegt, deuten Berichte auf einen besorgniserregenden Anstieg hin. So stiegen die Schäden durch sogenannte CEO-Fraud im Jahr 2025 um 81 Prozent an, und allein in diesem Jahr wurden 18,6 Millionen deutsche Bankkonten kompromittiert.
Die Bank des Opfers und die Ermittlungsbehörden untersuchen den Vorfall nun. Die Behörden warnen weiterhin vor der zunehmenden Professionalisierung von Phishing-Angriffen. Da keine konkreten Fallzahlen vorliegen, stützen sich Experten auf allgemeine Daten, um den Anstieg von Finanzbetrug nachzuverfolgen.
