15 April 2026, 14:22

Bottrops Oberbürgermeister Bernd Tischler tritt nach 16 Jahren zurück

Mahnmal für die Opfer des Tschernobyl-Unfalls mit Blumen, Kerzen und umgebender Vegetation in einem Park.

Bottrops Oberbürgermeister Bernd Tischler tritt nach 16 Jahren zurück

Bernd Tischler ist nach 16 Jahren als Oberbürgermeister von Bottrop zurückgetreten. Unter seiner Führung entwickelte sich die Stadt zu einem anerkannten Vorbild für Energieeffizienz und Klimaschutz. Während seiner Amtszeit setzte er sich zudem für Chancengleichheit und wirtschaftliches Wachstum ein und genoss dabei den Ruf, bürgernah und vertrauenswürdig zu sein.

Tischler begann seine Laufbahn in der Bottroper Verwaltung 1989 als Leiter der Umweltplanung. 2004 stieg er zum Technischen Beigeordneten auf, ein Amt, das er bis 2009 innehatte. In diesem Jahr wurde er erstmals zum Oberbürgermeister gewählt und setzte sich bei zwei Wiederwahlen jeweils bereits im ersten Wahlgang mit absoluter Mehrheit durch.

Eines seiner zentralen Projekte war InnovationCity Bottrop, das die Stadt zu einer Vorreiterin nachhaltiger Stadtentwicklung machte. Unter seiner Ägide wurde Bottrop für sein Engagement im Klimaschutz und in der Energieeffizienz bekannt. Gleichzeitig stieg die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten seit 2009 um 8.000.

Tischler legte auch großen Wert auf Gleichberechtigung in der Kommunalpolitik. Während seiner Amtszeit erhöhte sich der Frauenanteil in Führungspositionen von 18,5 % auf 45 %. Trotz seines zukunftsorientierten Ansatzes würdigte er stets die Leistungen früherer Generationen für Bottrops Fortschritt.

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Kolleginnen, Kollegen und Bürgerinnen beschreiben ihn häufig als verlässlichen und zugänglichen Führungskräft. Seine Fähigkeit, mit Menschen in Kontakt zu treten, stärkte das Vertrauen in seine Vision für die Zukunft der Stadt.

Sein Erbe nach dem Ausscheiden aus dem Amt umfasst ein nachhaltigeres, wirtschaftlich stärkeres und inklusiveres Bottrop. Die Stadt verzeichnet heute einen höheren Frauenanteil in Führungspositionen und eine wachsende Beschäftigtenzahl. Seine langfristigen Projekte prägen die Entwicklung Bottrops auch über seine 16-jährige Amtszeit hinaus.

Quelle