12 February 2026, 12:57

Bundespolizei entdeckt 59.000 Euro Bargeld bei verdächtiger Kontrolle in Aachen

Ein brauner Karton mit einem blauen Aufkleber, auf dem "Polizei Politique Surete de L'État" und ein Auge in der Mitte steht.

Bundespolizei entdeckt 59.000 Euro Bargeld bei verdächtiger Kontrolle in Aachen

Bundespolizei in Aachen stoppt Fahrzeug mit über 59.000 Euro Bargeld

Am Dienstag hielt die Bundespolizei in Aachen ein Fahrzeug an und entdeckte dabei mehr als 59.000 Euro in bar. Der 38-jährige deutsche Fahrer war ohne gültigen Führerschein aus den Niederlanden eingereist. Auch sein Beifahrer konnte sich nicht ordnungsgemäß ausweisen und besaß lediglich einen deutschen Führerschein.

Der Vorfall ereignete sich, als Beamte den Wagen auf der Autobahn A4 in der Nähe von Aachen kontrollierten. Beide Männer machten widersprüchliche Angaben über die Herkunft des hohen Geldbetrags und behaupteten zunächst, es handele sich um Spielgewinne. Doch Drogen-Schnelltests bei den beiden schlugen positiv an, was weitere Zweifel weckte.

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Das Bargeld wurde gemäß Zollvorschriften beschlagnahmt, und der Fall wurde an die Gemeinsame Finanzermittlungsgruppe übergeben. Seit der Festnahme der Männer am 10. Februar 2026 haben die Ermittler ihre Untersuchungen ausgeweitet und Verbindungen zu einem größeren Geldwäschenetzwerk aufgedeckt. Weitere Durchsuchungen in Nordrhein-Westfalen führten zur Beschlagnahmung von zusätzlich über 200.000 Euro sowie zu Beweisen, die die Gelder mit Kryptowährungsbörsen in Verbindung bringen.

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden die beiden Männer wieder auf freien Fuß gesetzt. Die Behörden prüfen weiterhin die Herkunft des Geldes und mögliche Verbindungen zur organisierten Kriminalität.

Die Ermittlungen dauern an. Spezialeinheiten für Finanzkriminalität analysieren die beschlagnahmten Mittel und mögliche Bezüge zu illegalen Machenschaften. Die Zollbehörden halten die 59.000 Euro vorläufig gemäß den Freigabeverfahren zurück, während die weiteren Ermittlungen laufen.