Bundespolizei findet Goldbarren, Bargeld und Waffe bei Grenzkontrolle in Aachen
Jakob BauerBundespolizei findet Goldbarren, Bargeld und Waffe bei Grenzkontrolle in Aachen
Bundespolizei in Aachen entdeckt Gold, Bargeld und Waffe bei Routinekontrolle
Bei einer Routineüberprüfung letzte Woche stießen Beamte der Bundespolizei in Aachen auf einen Vorrat an Gold, Bargeld und eine Waffe. Der Fund ereignete sich am Donnerstagabend, als die Beamten zwei Männer kontrollierten, die aus Belgien nach Deutschland einreisten. Der Fall wurde offiziell am Dienstag, dem 17. Februar 2026, gemeldet.
Die Polizisten fanden in einer Hüfttasche des Fahrers sechs Goldbarren im Wert von knapp 88.000 Euro, über 8.000 Euro in bar sowie einen Schlagring. Die beiden Männer – der 21-jährige Fahrer und sein 20-jähriger Beifahrer – waren gerade über die Grenze gekommen, als sie angehalten wurden. Nur zwei der sechs Goldbarren wiesen einen Nachweis über den legalen Erwerb auf.
Das Gold und das Bargeld wurden im Rahmen eines Freigabeverfahrens beschlagnahmt, das vom Zollfahndungsamt Essen angeordnet wurde. Nach Abschluss der polizeilichen Überprüfungen wurden beide Männer wieder auf freien Fuß gesetzt. Die Gemeinsame Finanzermittlungsgruppe, ein Team aus Polizei- und Zollbeamten, untersucht nun die Herkunft der Wertgegenstände.
Bisher wurden keine Anklagen erhoben, und die Ermittlungen dauern an.
Die Behörden prüfen weiterhin, wie das Gold und das Bargeld in den Besitz der Männer gelangt sind. Auch der Schlagring wurde eingezogen, allerdings wurden keine weiteren Details bekannt gegeben. Der Fall unterstreicht die anhaltenden Bemühungen, grenzüberschreitende Bewegungen von Hochwertgütern zu überwachen.
