21 April 2026, 08:17

Bürgerinitiative fordert frühere Öffnung des Heidebad-Freibads in Solingen-Ohligs

Verlassener Swimmingpool mit Graffiti bedeckt, umgeben von Bäumen und Pflanzen, mit einem Pfahl in der Nähe, Gebäuden im Hintergrund und einem klaren blauen Himmel.

Bürgerinitiative fordert frühere Öffnung des Heidebad-Freibads in Solingen-Ohligs

Die Bürgergemeinschaft für Solingen (BfS) hat die späte Eröffnung des Heidebad-Freibads in Ohligs scharf kritisiert. In diesem Jahr soll der Badebetrieb erst am 30. oder 31. Mai starten. Sprecher Raphael Bender bezeichnete den Zeitpunkt als "völlig realitätsfremd" und nicht an den Bedürfnissen der Bürgerinnen und Bürger orientiert. Die Initiative fordert nun dringend eine Reform der Planungsprozesse für den Badebetrieb.

Bender verwies darauf, dass bereits Anfang Mai oft warmes Wetter herrsche – genau dann, wenn Familien und Sportler das Freibad am dringendsten benötigten. Die Begründungen des Betreibers für die Verzögerung wies er als unzureichend zurück. Nach Ansicht der BfS werde die Bedeutung des Heidebads als zentraler Ort für Freizeit und Erholung im Stadtteil damit ignoriert.

Zudem übt die Bürgergemeinschaft scharfe Kritik an Stadträtin Dagmar Becker, der sie vorwirft, das Problem nicht angemessen anzugehen. Die BfS wirft ihr vor, sich nicht konstruktiv mit den Anliegen der Initiative auseinanderzusetzen. Als Konsequenz kündigte die Organisation an, die Angelegenheit vor den Stadtrat und dessen Ausschüsse zu bringen, um dort Druck für eine Lösung aufzubauen.

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Die BfS fordert eine grundlegende Überprüfung der saisonalen Planung für das Heidebad. Gefordert werden mehr Flexibilität, insbesondere an Feiertagen und langen Wochenenden. Die Initiative besteht darauf, dass Betreiber und Stadtverwaltung eine Politik verfolgen müssen, die "Bürgerinteressen, Sport und Service" in den Mittelpunkt stellt.

Die Bürgergemeinschaft will sich weiterhin für frühere Öffnungstermine und einen anpassungsfähigeren Fahrplan einsetzen. Ihre Vorschläge sollen nun im Stadtrat beraten werden. Änderungen müssten jedoch sowohl vom Betreiber als auch von den lokalen Behörden genehmigt werden.

Quelle