03 April 2026, 10:19

Chemiebrand auf A59: Lkw-Anhänger mit Kunststoffen steht in Flammen

Feuerwehrfahrzeug in Flammen auf der Seite einer Straße, mit zwei Helmen tragenden Personen, die Rohre halten, und einem Fahrzeug im Hintergrund.

Chemiebrand auf A59: Lkw-Anhänger mit Kunststoffen steht in Flammen

Lkw-Anhänger mit Kunststoffen und Chemikalien brennt auf A59 bei Troisdorf

Am Montagmorgen geriet ein Lkw-Anhänger, der Kunststoffe und Chemikalien geladen hatte, auf der Autobahn A59 in der Nähe von Troisdorf in Brand. Die Flammen zwangen die Behörden, die Fahrbahn Richtung Köln vollständig zu sperren, während Rettungskräfte zum Einsatzort eilten. Verletzte gab es zwar nicht, doch der Vorfall löste Sorgen wegen giftiger Rauchgase und möglicher Umweltbelastungen aus.

Die Feuerwehr und Rettungsdienst Bonn erhielt kurz nach Ausbruch des Feuers erste Meldungen. Zunächst war der genaue Standort unklar, doch die Einsatzkräfte bestätigten später den Brand in Höhe der Abfahrt Troisdorf. Vor Ort stellten die Feuerwehrleute fest, dass ein einachsiger Anhänger in Flammen stand – auch benachbartes Gebüsch hatte durch die brennende Ladung Feuer gefangen.

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Rund 20 Einsatzkräfte waren im Einsatz, um die Lage unter Kontrolle zu bringen. Sie setzten zwei Schläuche ein, um das Feuer zu bekämpfen und eine weitere Ausbreitung zu verhindern. Die Feuerwehr Troisdorf unterstützte mit einem zusätzlichen Schlauch und sicherte die Wasserversorgung. Nachdem die Flammen unter Kontrolle waren, löschten die Teams die letzten Glutnester mit Schaum.

Nach der Übergabe der Einsatzleitung durch das Bonner Team übernahm die Troisdorfer Feuerwehr die Koordination und arbeitete mit der örtlichen Polizei zusammen, um die Folgen zu bewältigen. Im Fokus standen dabei die Eindämmung von Risiken – etwa durch giftige Dämpfe der brennenden Chemikalien oder mögliche Boden- und Wasserverschmutzung durch auslaufende Gefahrstoffe.

Das Feuer konnte vollständig gelöscht werden, doch die Straße blieb während des gesamten Einsatzes gesperrt. Die Behörden überwachten das Gebiet auf mögliche Nachwirkungen, insbesondere durch die chemische Ladung. Der Vorfall zeigte, wie schnell mehrere Feuerwehren zusammenarbeiten können, um eine potenziell gefährliche Situation einzudämmen.

Quelle