07 February 2026, 14:36

Cyberkriminalität kostet deutsche Wirtschaft über 250 Milliarden pro Jahr – KMU besonders gefährdet

Eine Schwarz-Weiß-Zeichnung eines Kettenhemds aus kleinen, ineinandergreifenden Metallstücken auf einem weißen Hintergrund.

Cyberkriminalität kostet deutsche Wirtschaft über 250 Milliarden pro Jahr – KMU besonders gefährdet

Cyberkriminalität belastet die deutsche Wirtschaft wie nie zuvor. Neue Zahlen zeigen, dass die Schäden durch Angriffe mittlerweile über 250 Milliarden Euro pro Jahr betragen – besonders betroffen sind kleine und mittlere Unternehmen (KMU). Experten warnen: Schon ein einziger unachtsamer Klick auf eine E-Mail kann Hackern Tür und Tor öffnen, um verheerende Schäden anzurichten.

Alleiner in Nordrhein-Westfalen verursachen Cyberangriffe jährlich wirtschaftliche Verluste von 40 Milliarden Euro. Bundesweit ist der Schaden seit 2023 um 41 Prozent gestiegen und wird für 2025 auf voraussichtlich 290 Milliarden Euro geschätzt. Besonders KMU sind im Visier der Kriminellen: Rund 80 Prozent der gemeldeten Vorfälle – darunter Erpressungstrojaner-Angriffe – richten sich gegen sie.

Viele Mittelständler verfügen nicht über die nötigen Ressourcen, um sich gegen professionelle Hackerangriffe zu wehren. Erfahrene Cyberkriminelle nutzen Sicherheitslücken gnadenlos aus, legen Systeme lahm oder verschlüsseln wichtige Daten. Die Handwerkskammer Ostwestfalen-Lippe bietet nun Schulungen an, um Betriebe für Phishing-Versuche zu sensibilisieren und ihre Abwehrkräfte zu stärken.

Die Sensibilisierung der Mitarbeiter gilt als entscheidende Schutzmaßnahme. Ohne entsprechende Schulungen öffnen Angestellte oft unbewusst schädliche E-Mails – und ebnen Angreifern so den Weg in die Firmennetzwerke. Fachleute betonen, dass bereits einfache Vorsichtsmaßnahmen teure Sicherheitslücken verhindern können.

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Die finanziellen Folgen von Cyberkriminalität steigen weiter an, wobei KMU besonders hart getroffen werden. Schulungsprogramme und bessere Sicherheitsvorkehrungen könnten die Risiken verringern, doch viele Unternehmen sind noch immer unvorbereitet. Ohne Gegenmaßnahmen wird die Schadenssumme voraussichtlich weiter in die Höhe schnellen.