22 February 2026, 14:55

Deepfake-Betrug: Mann verliert Lebensersparnis durch gefälschte Investitionsplattform

Ein Plakat mit Text und einem Logo, auf dem steht: "Wenn Unternehmen versteckte Gebühren in Familienrechnungen unterbringen, kann das monatlich Hunderte Dollar aus ihren Taschen ziehen."

Deepfake-Betrug: Mann verliert Lebensersparnis durch gefälschte Investitionsplattform

Ein Einwohner des Kreises Lippe hat bei einem Online-Investitionsbetrug Zehntausende Euro verloren. Die Betrüger nutzten eine gefälschte Handelsplattform und mit KI erstellte Deepfake-Videos, um seriös zu erscheinen. Nach der Überweisung seiner Lebensersparnisse blieb das Opfer finanziell ruiniert zurück.

Der Betrug begann, als sich der Mann auf der betrügerischen Investitionsplattform registrierte. Die Kriminellen setzten ihn unter Druck, wiederholt Zahlungen unter falschen Vorwänden zu leisten. Um diese Forderungen zu erfüllen, überredeten sie ihn, einen Kredit aufzunehmen.

Später wiesen die Betrüger ihn an, Gelder auf Kryptowährungsbörsen zu transferieren. Trotz mehrfacher Zahlungen erhielt er niemals eine Auszahlung. Schließlich verlor das Opfer seine gesamten Ersparnisse – inklusive des geliehenen Geldes.

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Die Behörden warnen, dass solche Betrugsmaschen oft eskalieren, wenn Opfer Kredite aufnehmen, um gefälschte Einzahlungsforderungen zu bedienen. Der Einsatz von KI-generierten Deepfake-Videos in Werbeanzeigen ließ die Plattform authentisch wirken und steigert die Wirksamkeit der Täuschung.

Die Polizei rät allen, die eine Investitionsplattform verdächtig finden, sich umgehend zu melden. Eine Überprüfung der Anbieter bei der BaFin, der deutschen Finanzaufsichtsbehörde, kann helfen, Betrug zu vermeiden. Experten betonen zudem, dass seriöse Plattformen niemals Vorabgebühren verlangen oder Nutzer zu Krediten drängen.