Deutsche Telekom treibt Europas KI-Zukunft mit Supercomputer-SOOFI voran
Jakob BauerDeutsche Telekom treibt Europas KI-Zukunft mit Supercomputer-SOOFI voran
Deutsche Telekom stellt Rechenleistung für Europas neues KI-Projekt SOOFI bereit
Die Deutsche Telekom hat zugesagt, Rechenkapazitäten für das neue europäische KI-Projekt SOOFI bereitzustellen. Die Vereinbarung soll die Entwicklung eines groß angelegten europäischen Sprachmodells vorantreiben. Nach der Bekanntgabe stieg der Aktienkurs des Unternehmens leicht an.
Ziel des SOOFI-Projekts ist der Aufbau eines KI-Sprachmodells mit 100 Milliarden Parametern. Das Training findet in der KI-Fabrik der Deutschen Telekom statt, die rund 1.000 NVIDIA-DGX-Systeme mit über 10.000 Grafikprozessoren (GPUs) beherbergt. Ab März 2026 werden 130 dieser Systeme – mit mehr als 1.000 GPUs – ausschließlich für das Projekt genutzt.
Der Vertrag mit der Leibniz Universität Hannover hat ein Volumen von mehreren Zehnmillionen Euro. Ferri Abolhassan, Chef der Telekom-Tochter T-Systems, betonte die Bedeutung digitaler Souveränität, um Europas wirtschaftliche Unabhängigkeit zu sichern.
Trotz des jüngsten Deals bleibt die Aktie der Deutschen Telekom im Vergleich zum Vormonat um 7,6 % im Minus. Am Donnerstagmorgen stieg der Kurs jedoch um 1,0 % auf 27,44 Euro.
Das SOOFI-Modell wird auf der Hochleistungsinfrastruktur der Deutschen Telekom trainiert. Das Projekt markiert einen Schritt in Richtung europäischer KI-Unabhängigkeit. Das Engagement des Unternehmens ist Teil einer breiter angelegten Initiative zur Stärkung der regionalen technologischen Fähigkeiten.
