Deutschland kämpft mit Horn und Ibraimov um den Dreiband-WM-Titel in Viersen
Johanna AlbrechtDeutschland kämpft mit Horn und Ibraimov um den Dreiband-WM-Titel in Viersen
Die 35. Team-Weltmeisterschaft im Dreiband, oft als das "Wimbledon des Billards" bezeichnet, findet derzeit in Viersen statt. Vom 26. Februar bis zum 1. März messen sich 16 Nationen in der prestigeträchtigsten Disziplin des Karambolage-Billiards. Deutschland geht mit einem starken Duo an den Start: dem Weltranglistenvierten Martin Horn und dem aufstrebenden Junioren-Talent Amir Ibraimov.
Viersen ist bereits zum 35. Mal in Folge Austragungsort dieser Weltmeisterschaft und hat sich damit als zentraler Schauplatz des Sports etabliert. Bei der diesjährigen Ausgabe trifft Deutschland in Gruppe B auf Vietnam, Frankreich und Mexiko. Die beiden besten Mannschaften jeder der vier Vorrundengruppen qualifizieren sich für das Viertelfinale am Samstag, während Halbfinale und Finale am Sonntag um 16:00 Uhr stattfinden.
Das deutsche Team besteht aus Martin Horn, der aktuell auf Platz vier der UMB-Weltrangliste steht, sowie dem 17-jährigen Amir Ibraimov, einem herausragenden Nachwuchstalent, das in seiner Altersklasse auf Rang sechs geführt wird. Das Duo wird sich gegen starke Konkurrenz durchsetzen müssen, um den Einzug in die K.-o.-Phase zu schaffen.
Die Eintrittskarten für das Turnier sind erschwinglich: Saisonkarten kosten 50 Euro, Tageskarten sind für 15 bis 22 Euro erhältlich. Das Teilnehmerfeld ist international besetzt und umfasst unter anderem die Türkei, Japan, Kolumbien, Jordanien, die Niederlande, Belgien, Schweden, Griechenland, Spanien, Korea, die USA und Ägypten.
Der Höhepunkt der Meisterschaft bildet das Finale am Sonntagmittag. Fans können live mitverfolgen, wie die besten Teams um den Titel kämpfen – in der langjährigen Billard-Tradition Viersens. Mit einer Mischung aus Erfahrung und jungem Talent verspricht das deutsche Team spannende Partien und hochklassiges Spiel.
