Hecking: 'Entlassung in Bochum war respektlos' - Dieter Hecking spricht über respektlose Entlassung beim VFL Bochum
Dieter Hecking hat sich offen über seinen abrupten Abgang beim VFL Bochum im September 2024 geäußert. Der erfahrene Trainer, der inzwischen als Vizepräsident des Deutschen Fußball-Lehrer-Vereins (DFLV) tätig ist, bezeichnete die Entlassung als respektlos. Zudem erklärte er, aus politischen Gründen Angebote aus bestimmten Ländern abzulehnen.
Hecking war nach nur fünf Spielen als Bochum-Trainer entlassen worden. Die Entscheidung wurde ihm per Telefon mitgeteilt – und zwar nicht von der dafür direkt verantwortlichen Person –, was bei ihm das Gefühl hinterließ, nicht wertgeschätzt zu werden. Er hatte geglaubt, der Verein setze auf Kontinuität, weshalb ihm die Entlassung unnötig erschien.
Seit seinem Abgang hat sich Bochum unter dem neuen Cheftrainer Uwe Rösler verbessert. Die Mannschaft, die zu Saisonbeginn mit Schwierigkeiten kämpfte, belegt nun den 10. Platz in der Tabelle. Trotz des Rückschlags bleibt Hecking offen für künftige Trainerposten. Einen Nationalmannschafts-Job schließt er nicht aus, betont jedoch, dass er Angebote aus Ländern wie Saudi-Arabien oder Dubai aus politischen Gründen ablehnen würde – nicht aus mangelnder beruflicher Ambition.
Heckings Abschied von Bochum unterstreicht die Unberechenbarkeit im Fußballgeschäft. Die Aufholjagd des Vereins unter Rösler zeigt, wie schnell sich die Lage wenden kann. Unterdessen bleibt ungewiss, wie es für den Ex-Trainer weitergeht – auch wenn er klare Grenzen gezogen hat, wo er in Zukunft arbeiten wird.
