03 December 2025, 02:30

Dinslaken modernisiert Gemeindeordnung nach 30 Jahren grundlegend

Eine Stadtansicht mit Gebäuden, Bäumen, Pfählen, Straßen, Fahrzeugen und Himmel.

Dinslaken modernisiert Gemeindeordnung nach 30 Jahren grundlegend

Der Stadtrat von Dinslaken hat am 25. November 2025 einstimmig eine neue Gemeindeordnung verabschiedet. Die überarbeiteten Regelungen ersetzen eine 30 Jahre alte Fassung und führen zentrale Änderungen in der Arbeitsweise des Rates ein. Nach Angaben der Verantwortlichen bringt der Schritt die Stadt auf den Stand moderner rechtlicher und verwaltungstechnischer Standards.

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Die bisherige Satzung, die seit dem 1. September 1995 in Kraft war, tritt mit der Veröffentlichung der Neufassung außer Kraft. Eine der bedeutendsten Neuerungen ist die Einführung digitaler und hybrider Sitzungsformate, die den Ratsmitgliedern mehr Flexibilität ermöglichen.

Der Integrationsrat wird künftig nicht mehr als eigenständiges Gremium bestehen. Seine Aufgaben gehen stattdessen im Ausschuss für Chancengleichheit und Integration auf. Zudem wurden finanzielle Anpassungen beschlossen: Erstattungen für Verdienstausfälle werden nun auf Basis des gesetzlichen Mindestlohns berechnet.

Eine weitere wesentliche Änderung betrifft die Aufwandsentschädigungen. Pauschalzahlungen für Ratsmitglieder entfallen und werden durch eine einheitliche Sitzungsgebühr für Ausschussvorsitzende ersetzt. Die Stadt rechnet damit, dass diese Umstellung den einzelnen Gremien jährlich zwischen 1.800 und 3.700 Euro einspart.

Die aktualisierte Geschäftsordnung wird in den kommenden Tagen auf der Website der Stadt veröffentlicht und steht dann sowohl Bürgerinnen und Bürgern als auch Verwaltungsmitarbeitenden zur Einsicht zur Verfügung.

Die neue Satzung beendet ein jahrzehntealtes System und führt gleichzeitig kostensparende und effizienzsteigernde Maßnahmen ein. Sobald sie offiziell in Kraft tritt, regelt sie die Arbeitsweise der Dinslakener Kommunalpolitik – von Sitzungsformaten bis hin zu finanziellen Vergütungen. Die Änderungen spiegeln die allgemeinen Bestrebungen wider, die kommunale Verwaltung zu modernisieren.