Dorothee Bär bleibt an der Spitze von SelbstAktiv – Kampf gegen Kürzungen bei Behindertenrechten

Johanna Albrecht
Johanna Albrecht
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Eine Gruppe von Menschen im Rollstuhl und Stehenden vor einer Menge, mit Schildern, auf einem Schwarz-Weiß-Bild mit Fenstern und einer Wand im Hintergrund.Johanna Albrecht

Dorothee Bär bleibt an der Spitze von SelbstAktiv – Kampf gegen Kürzungen bei Behindertenrechten

SelbstAktiv: Dorothee Bär wiedergewählt – Kampf gegen Kürzungen bei Behindertenhilfen

Die Solinger Behindertenrechtsorganisation SelbstAktiv hat Dorothee Bär erneut zur Vorsitzenden gewählt. Mio Backhaus und Yesim Özem werden sie als Stellvertreter unterstützen. Die Organisation kündigte an, sich gegen Kürzungen bei Leistungen für Menschen mit Behinderung einzusetzen.

Auf einer kürzlichen Mitgliederversammlung wurden aktuelle Herausforderungen bei der Inklusion diskutiert – von Bildung bis zur kulturellen Teilhabe. Gastredner Josef Neumann thematisierte zudem die geplanten Einsparungen bei Integrationshelfern in Nordrhein-Westfalen.

Dorothee Bär ist seit langem eine bekannte Fürsprecherin der Behindertenrechte. Sie leitet sowohl Autismus Rhein-Wupper als auch den Paritätischen Wohlfahrtsverband in Solingen. Mit über 30 Jahren Erfahrung im Stadtrat setzt sie sich nun auf regionaler Ebene für politische Veränderungen ein. Bei der Versammlung kritisierte sie strukturelle Missstände, darunter chronische Unterfinanzierung und unklare Zuständigkeitsverteilungen zwischen kommunalen, regionalen und Landesbehörden.

Mio Backhaus, Medienökonom und Vorsitzender des Vereins Barrierefreier Zugang, bringt jahrzehntelange Expertise in seine neue Rolle ein. Seit einem Unfall 1985 auf den Rollstuhl angewiesen, engagiert er sich seit langem für bessere Barrierefreiheit. Yesim Özem, die in einer Werkstatt für Menschen mit Behinderung arbeitet und dem Solinger Behindertenbeirat angehört, forderte eine stärkere Sichtbarkeit von Inklusion im lokalen Kulturleben. Einer ihrer Vorschläge war ein inklusives Karnevalsfest.

Gastredner Josef Neumann beleuchtete in seinem Beitrag den aktuellen Stand der Inklusion in Nordrhein-Westfalen. Er verwies auf eine Kampagne der Lebenshilfe NRW gegen die geplanten Kürzungen bei Integrationshelfern. Die Mitglieder von SelbstAktiv sprachen sich einstimmig gegen Rückschritte bei Leistungen für Menschen mit Behinderung aus und betonten die Notwendigkeit stabiler Finanzierung und verlässlicher Unterstützungsstrukturen.

Die Wiederwahl Bärs sowie die Berufung von Backhaus und Özem unterstreichen den Einsatz von SelbstAktiv für die Verteidigung von Behindertenrechten. Künftig will sich die Gruppe besonders gegen Leistungskürzungen und für bessere Inklusionspolitiken starkmachen. Geplant sind Lobbygespräche mit kommunalen und regionalen Behörden, um Finanzierungslücken zu schließen und Barrierefreiheit voranzutreiben.

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