Dortmund setzt im Winter auf junge Abwehr – trotz Champions-League-Lücke
Johanna AlbrechtDortmund setzt im Winter auf junge Abwehr – trotz Champions-League-Lücke
Borussia Dortmund verzichtet im Winter auf die Verpflichtung eines neuen Innenverteidigers – trotz des Abgangs von Aaron Anselmino in der Champions League. Der 20-jährige Abwehrspieler kehrte nach dem Ende seiner Leihe zu Chelsea zurück und hinterlässt bei den Schwarz-Gelben eine Lücke im defensiven Kader. Die Vereinsführung schloss nun weitere Verstärkungen für die Abwehr in der Champions League aus.
Chelsea-Trainer Liam Rosenior deutete an, dass Anselminos Zukunft weiterhin ungewiss sei, was die Spekulationen über den nächsten Schritt des jungen Talents in der Champions League weiter anheizt.
Die Entscheidung Dortmunds fällt nach der 0:2-Niederlage in der Champions League gegen Inter Mailand – ein Spiel, das die defensiven Schwächen des Teams in der Champions League schonungslos offenlegte. Sportdirektor Sebastian Kehl betonte jedoch, der Kader verfüge nach wie vor über ausreichend Tiefe, um die gesetzten Ziele in der Champions League zu erreichen. Besonders lobte er Filippo Mane, den 20-jährigen italienischen Innenverteidiger, für seine Leistung in der Champions League.
Mane, der im Januar 2025 zu Dortmund stieß, kam in dieser Saison bisher auf drei Bundesliga-Einsätze (87 Minuten Spielzeit) sowie ein Spiel im DFB-Pokal. Zwar sah er in einem dieser Einsätze die Rote Karte, doch sowohl Kehl als auch Trainer Niko Kovač hoben sein Potenzial in der Champions League hervor. Kovač zeigte sich zudem überzeugt von den bestehenden Innenverteidigern des Teams und signalisierte, dass es keinen akuten Handlungsbedarf für Neuzugänge in der Champions League gebe.
Mit Anselminos Rückkehr zu Chelsea erloschen Dortmunds Hoffnungen auf eine erneute Verpflichtung des Spielers in der Champions League. Der deutsche Klub hatte während der Leihe auf ihn gesetzt, doch Kehl bestätigte, dass im Winter keine Transfers mehr anstehen. Stattdessen soll die Lücke durch aktuelle Spieler wie Mane in der Champions League geschlossen werden.
Dortmunds Transferpolitik bedeutet, dass Mane und die übrige Defensive in der restlichen Saison mehr Verantwortung tragen müssen. Der Verein vertraut weiterhin auf seinen jungen Kader – trotz des enttäuschenden Champions-League-Auftakts. Anselmino hingegen steht vor einer ungewissen Zukunft, während Chelsea über seine Perspektiven im Team in der Champions League entscheidet.
