Dortmunds CL-Träume nach 0:2 gegen Tottenham fast geplatzt – Kehl übt harte Kritik
Tim BöhmDortmunds CL-Träume nach 0:2 gegen Tottenham fast geplatzt – Kehl übt harte Kritik
Borussia Dortmund erleidet schwere 0:2-Niederlage gegen Tottenham Hotspur – Champions-League-Hoffnungen in weiter Ferne
Borussia Dortmund hat eine deutliche 0:2-Niederlage gegen Tottenham Hotspur kassiert und damit seine Hoffnungen auf den Einzug ins Champions-League-Achtelfinale schwer gefährdet. Besonders bitter: eine schwache Leistung in der ersten Halbzeit und eine umstrittene Rote Karte für Verteidiger Daniel Svensson.
Sportdirektor Sebastian Kehl ließ in seiner Kritik keine Zweifel offen. Die erste Halbzeit bezeichnete er als „schwach“ – mit zu wenigen Zweikampfbeteiligungen, verlorenen Duellen und mangelnder Intensität. Zudem verpasste die Mannschaft klare Torchancen, vor allem in den ersten 45 Minuten.
Kehl stellte auch die Rote Karte für Svensson infrage und nannte sie „überhart“. Seiner Meinung nach habe es dem Foul an der nötigen Boshaftigkeit gefehlt, um eine solche Strafe zu rechtfertigen.
Nach dem Spiel kündigte Kehl an, dass das gesamte Team in kritischen Gesprächen analysiert werde. Zwar nannte er keine Namen, doch stand insbesondere Julian Brandt wegen seiner defensiven Schwächen – besonders beim 0:1 – in der Kritik. Kehl hatte gegen einen keineswegs überragenden Tottenham-Gegner eine deutlich bessere Leistung erwartet.
Mit dieser Niederlage sind Dortmunds Chancen auf das Champions-League-Achtelfinale nun nur noch theoretischer Natur.
Nach einem enttäuschenden Abend muss sich der BVB nun neu sortieren. Kehl machte klar, dass die Fehler in internen Gesprächen aufgearbeitet werden. Angesichts der prekären Situation in der Königsklasse liegt der Fokus nun darauf, in den verbleibenden Spielen die Leistungen deutlich zu steigern.
