Drei NRW-Schulen erhalten Westenergie-Klimaschutzpreis für innovative Nachhaltigkeitsprojekte
Johanna AlbrechtDrei NRW-Schulen erhalten Westenergie-Klimaschutzpreis für innovative Nachhaltigkeitsprojekte
Drei Schulen in Nordrhein-Westfalen sind für ihre Klima- und Nachhaltigkeitsprojekte mit dem Westenergie-Klimaschutzpreis 2021 ausgezeichnet worden. Die seit 30 Jahren vergebenen Preise würdigen lokale Initiativen, die sich Umweltproblemen stellen und gleichzeitig der gesamten Gemeinschaft zugutekommen.
Zu den diesjährigen Gewinnern zählten Projekte, die sich auf Artenvielfalt, von Schüler:innen geführte Unternehmen und bürgerschaftliches Engagement konzentrierten – alle erhielten Fördergelder, um ihre Arbeit auszubauen.
Den ersten Platz belegte das Albert-Schweitzer-/Geschwister-Scholl-Gymnasium (ASGSG) in Marl und sicherte sich 2.500 Euro für sein Projekt „Beyond Tomorrow – Wellbeing 2.0“. Die Initiative verband praktisches Handeln mit Bildung: Dazu gehörten das Pflanzen von Weißdornbäumen, die Teilnahme am jährlichen Stadtreinigungstag der Stadt sowie die Erstellung eines E-Books zu generationengerechter Klimapolitik.
Die Paul-Gerhardt-Schule erhielt den zweiten Preis in der Kategorie „Förderung der Artenvielfalt auf dem Schulgelände“. Zwar wurden ihre konkreten Maßnahmen in der Preisbekanntgabe nicht detailliert beschrieben, doch entsprachen sie dem Fokus der Auszeichnung auf die Stärkung lokaler Ökosysteme. Die Willy-Brandt-Gesamtschule wiederum wurde mit 1.500 Euro für ihr praxisnahes Artenschutzprojekt bedacht: Schüler:innen pflanzten einen traditionellen Obstgarten an und erweiterten eine Wildblumenwiese, um so neue Lebensräume auf dem Schulgelände zu schaffen. Den dritten Platz belegte das Gymnasium im Lökamp mit 1.000 Euro für „OPTEA“, ein von Schüler:innen betriebenes Unternehmen. Ihr nachhaltiges Eistee-Projekt zeigte, wie junge Unternehmer:innen Handel und ökologische Verantwortung verbinden können.
Eine Jury aus kommunalen Vertreter:innen und Mitarbeitenden von Westenergie wählte die Preisträger aus. Entscheidend war, dass jedes Projekt messbare Vorteile über die Schule hinaus erbringt – ganz im Sinne des gemeinwohlorientierten Ansatzes des Preises. Seit seiner Einführung hat der Westenergie-Klimaschutzpreis bereits über 9.000 Initiativen unterstützt. Das langjährige Programm, getragen vom Energieversorger und Partnerkommunen, setzt darauf, lokale Ideen in konkrete Maßnahmen umzusetzen, und unterstreicht damit die Bedeutung von Basisengagement im globalen Kampf gegen den Klimawandel.
Bei der diesjährigen Verleihung wurden insgesamt 5.000 Euro an die siegreichen Schulen verteilt. Die Projekte werden die Mittel nutzen, um ihre Wirkung zu verstärken – sei es durch die Erweiterung grüner Flächen oder die Skalierung nachhaltiger Geschäftsmodelle. Die Auszeichnung macht zudem deutlich, wie von Schüler:innen getragene Initiativen Veränderungsprozesse in ihren Städten und Gemeinden vorantreiben können.
