Duisburg zeigt kostenlosen Dokumentarfilm zu Hanau-Opfern in den Wochen gegen Rassismus
Nico MeyerDuisburg zeigt kostenlosen Dokumentarfilm zu Hanau-Opfern in den Wochen gegen Rassismus
Filmforum Duisburg zeigt kostenlose Vorführung des Dokumentarfilms "Das deutsche Volk" im Rahmen der *Internationalen Wochen gegen Rassismus 2026
Am 24. März findet im Duisburger Filmforum die kostenlose Vorführung des Dokumentarfilms "Das deutsche Volk" statt – eine von Hunderten Veranstaltungen, die bundesweit zwischen dem 16. und 29. März im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus 2026 organisiert werden. Das diesjährige Motto lautet "100 % Menschenwürde. Vereint gegen Rassismus und rechtsextreme Gewalt".
Der von Marcin Wierzchowski gedrehte Film begleitet Angehörige der Opfer des rassistischen Anschlags von Hanau im Jahr 2020. Über vier Jahre hinweg dokumentiert er ihre Trauer, ihren Kampf um Gerechtigkeit und ihr anhaltendes Engagement gegen Rassismus. Die Vorführung beginnt um 17:30 Uhr (Einlass ab 17:15 Uhr) im Filmforum Duisburg, Dellplatz 15. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung über den bereitgestellten Link ist jedoch bis zum 22. März erforderlich.
Die Internationalen Wochen gegen Rassismus 2026 bieten ein breites Programm in ganz Deutschland. Allein in Berlin sind 105 Veranstaltungen geplant, darunter 42 in Pankow und 63 in Charlottenburg-Wilmersdorf, sowie Kundgebungen in Neukölln, Spandau und Weißensee am 20. und 21. März. Mönchengladbach veranstaltet 20 Formate – von Workshops bis zu Konzerten –, während Bottrop sein Programm bereits am 14. März mit Reden und Diskussionsrunden eröffnet. Auch Städte wie Offenbach, Flensburg und Offenburg beteiligen sich mit Ausstellungen, Theateraufführungen und Stadtführungen während der beiden Wochen.
Nordrhein-Westfalen verzeichnet insgesamt 73 Veranstaltungen, weitere Aktivitäten finden in Regionen wie Potsdam-Mittelmark statt. Regensburg schließt sich ebenfalls der bundesweiten Initiative an, die Empathie, Dialog und gesellschaftliche Verantwortung fördert.
Die Duisburger Filmvorführung ist eine von vielen Aktionen, die Solidarität gegen Rassismus stärken sollen. Durch kostenlosen Eintritt und eine klare Anmeldefrist wird die öffentliche Teilhabe erleichtert. Die Veranstalter hoffen, dass der Dokumentarfilm und das gesamte Programm Gespräche anregen und gemeinsames Handeln gegen Rassismus und Diskriminierung festigen.






