Piers Morgan stürmt wütend aus Studio nach Streit mit Influencer Sullivan
Jakob BauerPiers Morgan stürmt wütend aus Studio nach Streit mit Influencer Sullivan
Heftiger Eklat bei Piers Morgan Uncensored: Moderator verlässt wütend das Studio nach Streit mit Influencer Harrison Sullivan
Ein hitziger Konflikt eskalierte in der Sendung Piers Morgan Uncensored, als der Moderator mitten in einer Debatte mit dem Influencer Harrison Sullivan abrupt den Drehort verließ. Der Streit begann während einer Diskussion über Sullivans Rolle in der Netflix-Dokumentation Inside the Manosphere, die sich mit toxischer Männlichkeit auseinandersetzt. Beleidigungen flogen, bevor Morgan das Interview plötzlich beendete.
Der Wortwechsel entzündete sich, als Sullivan fragte, warum Morgan ein "Problem" mit ihm habe. Morgan konterte mit einem wütenden Ausbruch, bezeichnete Sullivan als "verdammten Idioten", "Sexisten", "frauenfeindlichen" und "homophoben Trottel". Anschließend forderte er die Produzenten auf, die Verbindung zu trennen, erklärte das Gespräch für "sinnlos" und verließ den Raum.
Sullivan konterte, indem er ein Foto von Morgans Ehefrau, Celia Walden, in Bikini hochhielt – versehen mit einem Schild mit der Aufschrift "Poolboy". Später triumphierte er in den sozialen Medien, erklärte sich zum Sieger und verspottete Morgan weiter. Zudem nannte er den Moderator "einen der rückgratlosesten Männer", die er je getroffen habe, und warf ihm vor, "woke-linkes" Gedankengut zu verbreiten.
Ursprünglich sollte das Segment Sullivans Auftritt in Louis Theroux' Netflix-Dokumentation Inside the Manosphere beleuchten, die Influencer kritisiert, die extreme Männlichkeitsklischees propagieren. Walden hat sich bisher weder zu dem Vorfall noch zu den Angriffen auf sie oder ihren Mann öffentlich geäußert.
Der Eklat endete mit Morgans Studioabgang und Sullivans Ausschluss aus der Übertragung. Die Auseinandersetzung offenbarten tiefe Gräben in der Debatte um die Themen der Dokumentation – begleitet von persönlichen Angriffen beider Seiten. Seit der Ausstrahlung gab es von keiner der beiden Parteien weitere Stellungnahmen.






